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Feld im Sonnenuntergang

Das Anbaujahr 2025/2026 ist weit vorangeschritten. Die ackerbaulichen Maßnahmen in Getreide und Raps sind meist zum Abschluss gekommen. Bei den Hackfrüchten und Sonderkulturen laufen sie noch. Bis zum Erntestart wird es noch einige Wochen dauern. Zeit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Ernte von Grünland

Grünland ist die Futtergrundlage für die Rinderhaltung. Grundfutter kann man nicht einfach auf dem Markt zukaufen wie Misch- und Mineralfutter. Es muss auf den eigenen Flächen erzeugt werden. Gleichzeitig gewinnt heimisches Eiweiß in der Rinderfütterung zunehmend an Bedeutung. Entsprechend hoch ist die Bedeutung einer bedarfsgerechten Stickstoff- und Schwefeldüngung.

Keimender Mais auf sandigem Standort

Das Frühjahr in Brandenburg bot den landwirtschaftlichen Betrieben einen vielversprechenden Start. Dank trockener Witterung ab März und einem tiefgreifenden Dauerfrost, der die Bodenstruktur optimal vorbereitet hatte, waren die Voraussetzungen für den Anbau von Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben und Sonnenblumen ideal.

Sonnenblumen und Zwischenfrüchte

Es zeigt sich häufig, dass die Kulturpflanzen an Standorten mit langjähriger organischer Düngung und bzw. oder Zwischenfruchtanbau mit anhaltenden Trockenperioden besser zurechtkommen und daher ertragsstabiler sind.

Ähre im Winterweizen

Bei der Vermarktung von Qualitätsweizen spielen neben dem Kornertrag die Fallzahl, der Sedimentationswert und der Rohproteingehalt nach wie vor eine große Rolle. Neben der Start- und Schosser-N-Gabe und der witterungsabhängigen Bestandesentwicklung werden letztere Parameter vor allem durch die sogenannte Qualitäts- oder Ährengabe beeinflusst.

Grünland wird gemäht

Der erste Schnitt im Grünland ist ein entscheidender Moment für jeden Milchviehhalter. Er bildet die Grundlage für die Milchleistung der kommenden Monate und hat weitreichende Auswirkungen auf die Futterqualität, die Tiergesundheit und letztlich die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Gerstenfeld im Sonnenschein

In diesem Jahr gibt es gleich doppelten Anlass zum Feiern: 60 Jahre landwirtschaftliche Anwendungsforschung in Cunnersdorf und 30 Jahre Feldtag. Zwei Meilensteine, die für weit mehr stehen als nur Zahlen – sie erzählen von Tradition, Innovationskraft, Verantwortung und dem festen Willen, die Zukunft aktiv zu gestalten.

Grünland in Oberfranken

In der modernen Landwirtschaft rückt die CO2-Bilanz zunehmend in den Fokus. Grünland ist ein gewaltiger Kohlenstoffspeicher, doch die Art der Düngung entscheidet darüber, ob die Bewirtschaftung klimaschonend erfolgt. Durch den gezielten Einsatz stabilisierter Düngersysteme lassen sich Ertrag und Klimaschutz vereinen.

Getreidepflanze mit Wurzeln in Hand

Für Getreidepflanzen ist die Wurzel- und Triebbildung das Fundament für ein sicheres Ertragspotenzial. Das Wurzelsystem stellt die Versorgung der Pflanze mit Wasser und Nährstoffen sicher, während die Triebbildung die Anzahl möglicher Ähren bestimmt. Beide Prozesse werden durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst.

Kartoffelpflanze mit Blüte

Die Kartoffel ist eine anspruchsvolle Kultur. Nur im Zusammenspiel aller Faktoren, angefangen von der Bodenstruktur, über die Nährstoffversorgung, bis hin zu den “passenden“ klimatischen Bedingungen, lassen sich hohe und stabile Erträge erzielen.

SKW LKW auf der Straße

Die Düngesaison ist bereits in vollem Gange – jetzt kommt es auf Verfügbarkeit, Qualität und zuverlässige Lieferung an. Mit SKW Piesteritz setzen Sie auf einen lokalen Produzenten, der Ihnen genau das bietet.

Hand streut Dünger

Die Welt spricht über Energie, über Teuerung, über Präzisionsangriffe und Gegenschläge. Aber kaum jemand spricht darüber, was wirklich gerade auf dem Spiel steht: Ernährung. Stickstoffdüngung ist keine Nebensache. Sie ist auf der Welt die wichtigste Waffe gegen den Hunger.

Maisfeld von unten

Ammoniumstabilisierte Düngung wirkt sich auch bei Mais in vielerlei Hinsicht vorteilhaft aus. Sie fördert das Wurzelwachstum und erhöht die Verfügbarkeit wichtiger Nährstoffe über einen längeren Zeitraum. Zusätzlicher Bonus ist die verringerte Umweltbelastung durch Nitratauswaschung oder Ausgasung von Lachgas und elementarem Stickstoff.

Flüssigdüngerausbringung bei Sonnenuntergang

Flüssigdünger sind eine effiziente Möglichkeit, Pflanzen gezielt mit Nährstoffen zu versorgen. Durch ihre wasserklare, drucklose Form lassen sie sich besonders präzise dosieren und mit herkömmlicher Pflanzenschutztechnik gleichmäßig über große Flächen ausbringen. Dadurch kann die Düngung exakt an den Bedarf der Pflanzen angepasst werden.

Zuckerrübenfeld

Laut den Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes werden die Sommer immer trockener und die Winter feuchter. Für die Zuckerbildung ist ein gut etablierter Blattapparat Voraussetzung. Dafür bedarf es einer ausreichenden aber keineswegs überzogenen Stickstoffdüngung.

Ammoniumwurzel

Beim Start in die Vegetation benötigen die Pflanzen jetzt Stickstoff. Sowohl Ammonium, als auch Nitrat sind bei Lösung im Boden sofort pflanzenverfügbare Stickstoffformen. Dabei ist es wichtig, die verschiedenen Wege der Stickstoffaufnahme in die Pflanzen zu kennen und die Besonderheiten der beiden Stickstoffformen zu berücksichtigen.

Hand mit ALZON neo-N vor Düngerstreuer

Schon zu diesem Zeitpunkt sind die Wasservorräte im Unterboden nicht an jedem Standort aufgefüllt. Es ist sinnvoll, die Düngung in Zeiten mit ausreichender Wasserversorgung vorzuziehen, den Dünger in den Boden zu bringen und damit die Erträge zu sichern.

Winterweizen in einem Eismantel

Die Stickstoffdüngung im Winterweizen steht in diesem Frühjahr unter besonderen Vorzeichen. Eine Konzentration der Arbeitsspitzen kündigt sich an. Flexible Lösungen für die erste Stickstoffgabe sind erforderlich, um einen erfolgreichen Start in die neue Saison zu schaffen.

Winterrapsbestand in Mecklenburg-Vorpommern

Unter den diesjährigen Bedingungen sind stabilisierte Harnstoffdünger im Winterraps eine ausgezeichnete Wahl. Sie verbinden pflanzenphysiologische Vorteile mit hoher N-Ausnutzung, Umweltwirkung und betrieblicher Flexibilität und stellen damit eine bewährte Strategie für die Stickstoffdüngung dar.

Rote Gebiete, Bedarfsermittlung, Nmin-Probenahme und Bodenfeuchte

Der mögliche Saisonstart mit dem Ende der Sperrfrist am 1. Februar ist der entscheidende Moment für eine erfolgreiche Stickstoffdüngung. Eine fundierte Planung sichert Ertrag, Qualität und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben – gleichzeitig schützt sie Umwelt und Ressourcen.

den Düngerstreuer jetzt fit für die Saison machen!

Die Düngesaison kann ab dem 1. Februar beginnen, damit ist es an der Zeit, sich intensiv mit der Vorbereitung des Düngerstreuers zu befassen. Dieser spielt schließlich eine zentrale Rolle bei der präzisen und effizienten Ausbringung des Düngers. Eine gründliche und rechtzeitige Vorbereitung des Streuers kann dazu beitragen, Ausfälle zu minimieren und die Effizienz der Düngung zu maximieren.

Sonnenaufgang

Schon bald geht es auch wieder mit unseren Fachtagungen weiter. Freuen Sie sich auf spannende Termine, praxisnahe Inhalte und persönliche Begegnungen. Unsere zweite Tour der Fachtagungen Düngung startet am 20. Januar 2026 in Wittenberg.

Endspurt auf Hof und Feld – Was 2025 unbedingt noch erledigt werden muss

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Während viele Kulturen inzwischen in der Winterruhe sind, bleibt für Ackerbaubetriebe noch einiges zu tun, um Bestände sicher in das Frühjahr zu bringen, Pflanzenschutzmaßnahmen fachgerecht abzuschließen und die Basis für eine erfolgreiche Vegetation im kommenden Jahr zu legen.

Winterlandschaft

Wir laden Sie herzlich zur Fachtagung Düngung der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH ein. Unter dem Leitmotiv „Ackern 2026 – innovativ, verantwortungsvoll und bodenständig in herausfordernden Zeiten“ möchten wir gemeinsam mit Ihnen aktuelle Themen rund um den modernen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Ackerbau diskutieren.

Bodenbearbeitung bei Sonnenuntergang

Der Herbst ist eine zentrale Jahreszeit für die Bodenbearbeitung. Die Ernte ist abgeschlossen und die Ackerflächen müssen für die nächste Vegetationsperiode vorbereitet werden. Dabei gilt es, die richtige Balance zu finden.