Newsletter-Archiv

Flüssigdüngung

Bei der Düngung mit einem Zentrifugalstreuer ohne zertifizierte Randstreueinrichtung sind Mindestabstände von vier Metern zu Gewässern einzuhalten. Ist der Streuer mit einer Randstreueinrichtung ausgerüstet, kann bis auf einen Meter Abstand vom Gewässer gedüngt werden. Flüssigdünger hingegen lässt sich mit der Präzision einer Pflanzenschutzmaßnahme applizieren.

Knoblauch im Mai

Knoblauch und Zwiebeln werden in Deutschland gern gegessen, der eine mehr – der eine weniger. Beide Früchte haben - direkt verarbeitet oder als Gewürz - einen äußerst eigenen und intensiven Geschmack. Durch züchterische Bearbeitung wurden die Grundlagen für einen erfolgreichen Anbau in unseren Breiten geschaffen.

Drohnenaufnahme Cunnersdorf

Nach Schneechaos und Vorsommer im Februar, durchwachsenem März und einem nun schon seit 8 Wochen andauernden Aprilwetter geht das Frühjahr 2021 mit dem ablaufenden Wonnemonat Mai dem Ende entgegen. In diesem Jahr war es in den meisten Regionen nicht zu trocken, sondern überwiegend zu nass und schlichtweg deutlich zu kühl.

Ähre Weizen

Bei der Vermarktung von Qualitätsweizen spielen über den Kornertrag hinaus Fallzahl, Sedimentationswert und Rohproteingehalt eine große Rolle. All diese Parameter hängen ganz wesentlich vom Stickstoffgehalt im Korn ab. Dieser wiederum wird durch vorausgegangene N-Düngungsmaßnahmen, aber auch durch die N-Nachlieferung aus dem Boden und die Bestandsentwicklung beeinflusst.

Erfahrungen mit der Düngeverordnung im Roten Gebiet

Der Familienbetrieb Bolling liegt in Sandkrug, am Stadtrand von Oldenburg in Niedersachsen. Neben der Schweinemast wird eine Biogasanlage betrieben. Hierfür baut der Betrieb auf 340 Hektar Ackerfläche zu zwei Dritteln Silomais an. Das andere Drittel wird mit Gerste, Roggen und Triticale bestellt, das ebenfalls zum Großteil in dieser Anlage verwertet wird.

Neuer Fachberater in Thüringen: Oliver Schmidt stellt sich vor

Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit als Ihr Ansprechpartner in der Anwendungsberatung der SKW Piesteritz. Bei Fragen können Sie sich gerne bei mir melden. Ich helfe Ihnen gerne mit Rat und Tat.

Praxisbericht Flüssigdüngung an der Nordseeküste

Familie Dirks bewirtschaftet in Ostfriesland einen reinen Ackerbaubetrieb mit Winterweizen, Wintergerste, Hafer, Raps und Kartoffeln. Gerade vor dem Hintergrund, dass um jede Fläche ein periodisch wasserführendes Gewässer angelegt ist, bedarf es einer absolut exakten Applikation von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Dies ist ein Grund dafür, dass der Betrieb seit nunmehr fünf Jahren bei der Stickstoff- und Schwefeldüngung ausschließlich flüssige Düngemittel einsetzt.

Blick in die Bestände – Wintergerste & Winterroggen „Anspruchslos? Von wegen!“

Wintergerste und Winterroggen „fristen“ in vielen Landwirtschaftsbetrieben ein eher unscheinbares Dasein im Vergleich zu den „Allzeit–Stars“ Winterweizen und Winterraps. Dabei nahmen Wintergerste mit 1,35 Mio. ha und Winterroggen mit 0,64 Mio. ha 2019 nicht unerhebliche Anbauumfänge der deutschen Ackerfläche ein (Destatis 2021).

Mein Name ist René Lippmann. Ich bin Anwendungsberater der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH und für das Gebiet Sachsen-Anhalt zuständig. Heute bin ich in Audorf auf dem Betrieb von Rainer Köthke. Audorf ist ein kleines Dorf und gehört zur Gemeinde Beetzendorf im Altmarkkreis Salzwedel. Auf dem landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb werden insgesamt 398 Hektar bewirtschaftet.

Blick in die Bestände – Winterweizen „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“

Nicht nur die Apfelblüte weist einen zeitlichen Rückstand auf, sondern auch die Entwicklung des Winterweizens ist in der angebrochenen letzten Aprildekade noch nicht so weit fortgeschritten wie es in 2019 und 2020 bereits der Fall war.

Haben Sie auch Flächen mit teilflächig stärkerem Aufwuchs verschiedener Ungräser oder Unkräuter in der Bewirtschaftung? Wenn ja, dann stellt sich oftmals die Frage, wann die Bekämpfungsschwelle erreicht ist und wie auf einfache Weise bonitiert werden kann.

Blick in die Bestände – Winterraps „Die Ruhe vor dem Sturm“

Der Winterraps ist zweifelsfrei im ersten Jahresviertel in vielen Regionen Deutschlands die arbeitsintensivste Winterkultur gewesen. Gefordert war der gesamte ackerbauliche Sachverstand.

Die Agrar GmbH Lübbersruh ist ein reiner Marktfruchtbetrieb und bewirtschaftet eine Fläche von 2.200 Hektar etwa 20 Kilometer nordwestlich von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Angebaut werden Weizen, Raps, Zuckerrüben, Gerste und Silomais. Auf dem weitestgehend eigenmechanisierten Betrieb wird im Pflanzenbau seit 10 Jahren teilflächenspezifisch gearbeitet.

Schädlingszuflug ist größtenteils eine lokale Angelegenheit. Wo einerseits örtlich mehrere Insektizidmaßnahmen notwendig sind, erntet man anderswo darüber nur Kopfschütteln. Über alle Kulturen hinweg hat sich die letzten Jahre die Wirkstoffverarmung bei den Insektiziden bemerkbar gemacht.

Stimmen Düngungsmaßnahme und Pflanzenschutzanwendung terminlich gut überein, lassen sich – sofern eine Kombination möglich und angeraten ist – auf diese Weise Arbeitsgänge und Durchfahrten einsparen. Teilweise verbessert sich auch die Wirksamkeit einiger Pflanzenschutzmittel.