Fachberater Nordrhein-Westfalen

Carsten Koch
Nordrhein-Westfalen

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Blick auf die Felder

Mit je nach Region teilweise starken Niederschlägen bis über 65 Liter, kam der Regen rechtzeitig. Im östlichen Beratungsgebiet war die Trockenheit bereits deutlich zu sehen. In Nordhessen gab es in Summe bis Ende April 150 Liter.

Der Mais ist größtenteils aufgelaufen und bei den Zuckerrüben steht vielerorts die zweite NAK an.

Das Getreide steht aufgrund der kalten Temperaturen unter Stress und zeichnet nach Pflanzenschutzanwendungen. Die Wintergeste befindet sich zwischen Grannenspitzen und Beginn Ährenschieben und beim Winterweizen erscheint das Fahnenblatt.

Streufehler sind teilweise deutlich zu erkennen. Ab 25 Prozent werden Streufehler erst sichtbar. Zum einen fällt es in der Querverteilung auf, aber auch wenn der Streuer zu früh oder zu spät startet.

Aufgefallen

Gewalzte Flächen zeigen vereinzelt eine starke Bestockung mit bis zu 20 Nebentrieben, sowohl bei Triticale als auch beim Weizen.

Düngung

Gerade nach dem Regen bietet sich eine Düngung mit PIAGRAN® pro an. Harnstoff ist nicht langsam und steht der Pflanze sofort mit ausreichend Ammonium und auch Nitrat zur Verfügung. Bestens geeignet auch für eine Spätgabe. Der Ureaseinhibitor verlängert lediglich die Umwandlung zu Ammonium. Der Wirkstoff dient dem Schutz einer möglichen Ammoniakemission, die Wärme und trockenere Bedingungen benötigt.

Beide Harnstoffprodukte lösen sich umgehend und schnell auf, und sobald der Harnstoff im Boden in Lösung ist, haben mögliche Verflüchtigungsbedingungen auf den Harnstoff keinen Einfluss mehr.

Alternativ ist die Düngung mit PIAMON® 33-S ebenso möglich und zu empfehlen.

Termine

Tipp vom Koch

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