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Später Weizen, kann man hier mehr für den Betrieb rausholen?

Wie immer lässt sich die Frage nicht mit ja oder nein beantworten. Nach früh räumenden Früchten wird niemand auf die Idee kommen, besonders spät zu säen. Nach Körnermais und Zuckerrüben oder Stärkekartoffeln ist man natürlich ohnehin spät dran. Die Ausnahme ist der Körnermais, hiernach bietet es sich an, einen frühen Silomais zu platzieren um danach mit Winterroggen abzutragen. Kartoffel- und Zuckerrübenflächen sind Weizenacker. Roggen reagiert sehr stark mit Ertragsabfall auf späte Saat, im Gegensatz dazu gibt es für Weizen eine breitere Auswahl an Sorten mit besseren Spätsaateigenschaften und vor allem gib es auch späte Sortentypen. Eine Kombination aus Spätsaatverträglichkeit und später Reife bietet den Vorteil, die Erntezeit zu entzerren. Das wirkt sich auf die Erntequalität durchaus aus. Ein noch nicht reifes Korn kann auch bei regnerischem Wetter die Fallzahl nicht verlieren. Auch Wechselweizen kann helfen, Ertragsdepressionen auf Grund von später Saat zu kompensieren. Bei sehr späten Saaten ab Mitte/Ende November sind Wechselweizen oft ertragsstärker als normale Winterweizensorten im Spätsaatversuch. In der Anbaudiversifizierung gilt Wechselweizen als Sommerfrucht. Wer die Möglichkeit hat geernteten Wechselweizen bis März einzulagern hat im Frühjahr im Falle einer Auswinterung Weizen höchster Qualität zum Nachdrillen und muss nicht auf Handelsware zurückgreifen, welche in Auswinterungsjahren knapp ist.

In der Düngung muss man das Frühjahr abwarten, eine späte Herbstdüngung ist nicht zielführend und nach Düngeverordnung auch nicht zulässig. Oberstes Augenmerk muss das Erreichen der Bestandesdichte sein. Späte Saaten sind folgerichtig wenig entwickelt, der Feldaufgang kann auch bei hohen Saatstärken der begrenzende Faktor sein. Ideal zur Förderung der Bestandesdichte ist eine hohe Startgabe PIASAN® S-25/6, schnell verfügbarer Stickstoff in Kombination mit Schwefel. Als Abschlussdüngung kann zu BBCH 32 mit einer Düngung mit ALZON® neo-N abgerundet werden, welche den N-Pool zum Bestockungsende nicht abfallen lässt und gleichzeitig bis in die Kornfüllung hinein Stickstoff bereitstellt.

Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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