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Roggen aus der Asche

Sicher wird aus Roggen kein besser bezahlter E-Weizen aber nach vier schlechten bis mäßigen Ertragsjahren auf den schwächsten Standorten wäre eine gute Ernte bitter nötig. Das Erntejahr 2020 war zumindest durchschnittlich in vielen Regionen Brandenburgs. Von einer Kompensation der Erntejahre 2017 bis 2019 kann aber keine Rede sein. Das Jahr 2017 machte Probleme wegen einer zu feuchten Ernte und einer miserablen Qualität, was teilweise auch an mangelhafter Sortenwahl gelegen hat. Eine sichere Qualität (Fallzahl, Fallzahlstabilität und Hektolitergewicht) ist auch bei Roggen neben dem Ertrag ein Abrechnungsmerkmal. Die Jahre 2018 und 2019 sind noch Jedermann im Bewusstsein. Trockenheit und Hitze korrigierten die Ertragserwartung Monat für Monat nach unten. Im Jahr 2018 gab es im Monat Mai bereits Totalausfälle. Das Jahr 2019 war auf Grund der enormen Hitze in der Kornfüllungsphase bemerkenswert.

Das Jahr 2020 war ausgeglichener als die 3 Vorjahre, dennoch gab es ertragsrelevante Reduktionsereignisse auf vielen Standorten. Insgesamt nicht so heiß wie 2018 und 2019, aber doch wärmer als der Durchschnitt der Referenzjahre von 1981 bis 2010, wenngleich der Mai verhältnismäßig kühl war. Das Problem an einem warmen Frühjahr ist der Wasserverbrauch der Pflanzen, da mit jedem Grad Temperaturanstieg auch die Evapotranspiration zunimmt. Der Boden entleert sich also schneller als gewöhnlich und Trockenstress tritt im Jahresverlauf zeitiger ein.

In Kombination mit relativ geringen Niederschlägen von März bis Mai ist das für die Pflanzenernährung als äußert problematisch anzusehen. Die Nährstoffe können nicht so fließen wie sie von der Pflanze benötigt werden, da der Massenfluss eingeschränkt ist. Umso wichtiger sind kurze Wege und verfügbare Nährstoffe. Beides bietet die Düngung mit ALZON® neo-N und getreide-power® neo. Die stabilisierte Harnstoffdüngung führt zu einem sichtbar verbesserten Wurzelwachstum, Darüber hinaus ist Ammonium für die Pflanze vollumfänglich verfügbar. Die Startgabe sollte zwei Drittel bis drei Viertel der Gesamtstickstoffmenge nicht unterschreiten. Wichtig bei der Anwendung ist ein früher Applikationstermin Anfang März (nicht Mitte März). Durch die frühe Applikation kann die nahezu immer vorherrschende Vorsommertrockenheit elegant umschifft werden und Sie haben Zeit für die Grünlandpflege und die Wachstumsregulation.

Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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