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Maisernte in den letzten Zügen

Die Silomaisernte ist in Brandenburg erwartungsgemäß schlecht ausgefallen, wobei wieder Ausnahmen die Regel bestätigen. Auf den wenigen vom Grundwasser beeinflussten Flächen steht der Mais noch sehr gut und hat die Siloreife teilweise noch nicht erreichen können. Ein Grund dafür liegt aber nicht nur an der besseren Wasserversorgung, sondern auch an der späteren Saat (Flächen sind länger nass, spätere Befahrbarkeit). Hier ist die Temperatursumme, welche bis zur Siloreife nötig ist, noch nicht erreicht worden. Je später die Sorte, desto höher der Temperatursummenanspruch. Äquivalent gilt das auch für die Blütezeit. Wird eine frühe Sorte früh gesät, so ist eine frühe Blüte und eine frühe Reife zu erwarten, und umgekehrt. Sehr trockenes Wetter beschleunigt den Prozess natürlich, dennoch ist späten Sorten auch auf Stressstandorten eine geringere Trockensubstanz bei vergleichbarer Qualität und Erntemenge nachweisbar. Das Zusammenspiel aus Saatzeit und Reifezahl kann daher zu einer erhöhten, innerbetrieblichen Ernteelastizität unterstützend beitragen.

Auf den mineralischen Standorten ist die Ernte deutlich unterdurchschnittlich ausgefallen, die Qualität kann stark schwanken, das einzelne Kolbengewicht schwankt ebenso erheblich von Schlag zu Schlag, was aber auf Grund der kleinen Restpflanze nichts über den Kolbenanteil aussagen muss. In jeden Fall empfiehlt sich direkt nach der Ernte eine Inventur der Erntemenge durchzuführen, in Verrechnung mit der erfassten Qualität bei der Ernte ist so schnell absehbar ob noch im Spätsommer Maßnahmen zur Grundfutterabsicherung getroffen werden müssen. Im Frühjahr ist die Anlage von Futterflächen in der Regel zu spät um eine Entlastung und vor allem schrittweise Umstellung der Ration zu gewähren. Ein Zweitfruchtfutter-Bausystem kann nur auf Beregnungsflächen empfohlen werden. Auch sehr gute Standorte mit hoher nutzbarer Feldkapazität kommen in Frage, falls die Winterniederschläge diese vollkommen auffüllen, dazu müssen aber kontinuierlich, erhebliche Regenmengen fällen. Die Auffüllung des Unterbodens wird wahrscheinlich mehrere Winter in Anspruch nehmen.

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Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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