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Den Letzten beißen die Hunde…

… oder die Schweine! Aber im Ernst: Der auf den Fotos dokumentierte Wildschaden ist enorm. Etwa 80 Prozent des Körnermaises wurde durch Wildschweine und auch Hirsche zerstört. Da der Silomais bereits seit einiger Zeit von den Äckern geräumt ist, bleibt die letzte Deckung der Körnermais, der zudem ein Festmahl für das Wild ist. Von außen betrachtet ist das Fiasko meist gar nicht erkennbar, denn die ersten Reihen lassen die Sauen als „Sichtschutz“ geschickt stehen. Doch die Drohne zeigt uns das Gesamtbild und das Ausmaß des Schadens: Dabei geht es bei der hier gezeigten Fläche um zehn Hektar, acht davon mit null Ertrag.

Wenn Jäger und Landwirt nicht dieselbe Person sind, gibt es jetzt richtigen Ärger. Bei acht Hektar Zerstörungsfläche und geschätzten acht Tonnen Maisertrag ist der Streitbetrag nahezu fünfstellig.

Der Landwirt fordert in vergleichbaren Situationen häufig den Ersatz des Schadens vom Jäger, dieser wiederum verweist auf die Pflichten des Landwirts, geeignete Maßnahmen zur Abwehr des Schadens zu treffen.

In Mecklenburg-Vorpommern übernimmt die Wildschadenskasse einen großen Teil der Wildschäden, in Schleswig-Holstein tragen Landwirt und Jäger das unter sich aus. Nicht selten müssen Schiedsgerichte angerufen werden.

 

Mein Tipp

Reden Sie rechtzeitig miteinander. Wird an brisanten Stellen – an Waldrändern oder in Gebieten mit viel Deckung für das Wild – Mais angebaut, sind Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich. Landwirte und Jäger können nur gemeinsam diesen Schutz für die Kultur bewerkstelligen. Elektrozäune, die gepflegt werden müssen, Vergrämungsmaßnahmen und die aktive Jagd gelingen am besten Hand in Hand.

Henning Höper

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Tel.: +49 (0) 4361 5063655
Mobil: +49 (0) 151 19568108
E-Mail: henning.hoeper@skwp.de

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