Fachberater Schleswig-Holstein

Henning Höper
Schleswig-Holstein

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Allgemeines

Die Bestellarbeiten auf den Ackerflächen gehen bei günstigen Bedingungen zügig voran. Viele Betriebe beenden allmählich diese Arbeiten und kümmern sich um die Pflege der Kulturen. Gleichzeitig wird immer mehr Mais gehäckselt. Auch hier kann die Bodenbearbeitung sofort aufgenommen und noch Bestellarbeiten durchgeführt werden. Der Maisweizen sollte im kommenden Jahr recht gut werden.

Mais und Zuckerrüben versprechen sehr gute Erträge.

Gülle ist plötzlich wieder gefragt

Viele Praktiker nehmen die Lage am Düngermarkt noch nicht wirklich ernst. Die Meinung, die derzeit sehr hohen Preise würden sich, ähnlich wie bei der letzten Preisralley vor gut 10 Jahren, rasch wieder normalisieren, ist nicht selten zu hören. Das könnte ein sehr schmerzhaftes Erwachen geben, denn die derzeitige Situation ist nicht künstlich gepuscht, sondern beruht auf extrem harten Fakten. Die Lieferanten von Erdgas, welches elementar ist für die Herstellung Ammoniak beziehungsweise von Harnstoff, können den Rohstoff nur noch zu exorbitant hohen Preisen oder gar nicht mehr anbieten. Und daraus resultiert die Situation, wie sie ist. Und es zeichnet sich keine wirkliche Änderung daran ab.

Gehen Sie bitte davon aus, dass es am Düngermarkt sehr, sehr wenig verfügbare Ware auch in nächster Zeit geben wird. Decken Sie Ihren Bedarf so rasch wie möglich.

Nachfrage nach Gülle steigt

Gülle oder Gärsubstrat war in den vergangenen Jahren in der Regel nur durch Zugabe von Finanzmitteln abzugeben. Das hat sich vielfach bereits geändert. Die Nachfrage ist deutlich gestiegen und mit ihr der Preis für Gülle. Endlich erfährt der Nährstoffträger eine ihm gebührende Aufmerksamkeit.

Mein Tipp

Warten Sie nicht zu lange damit, kaum zu realisierende Käufe von Düngemitteln in Wirtschaftsdünger umzurechnen und decken Sie einen Teil Ihres Bedarfes damit.

Auch hier könnte der Preis steigen.