Fachberater Östliches Mecklenburg Vorpommern

Anne Rüstner
Östliches Mecklenburg Vorpommern

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Startgabe im Weizen – wie andüngen?

Wie hoch die erste Stickstoffgabe im Winterweizen ausfallen sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Welche Bodenart liegt vor? Welche Vorfrucht hatte der Weizen? Wann war der Drilltermin? Wie hoch ist die Bestandesdichte? Je nach Saattermin und Vorfrucht befindet sich der Winterweizen in einem anderen Entwicklungsstadium.

Bestockung der Bestände

Gut bestockte Bestände weisen aktuell etwa 800 bis 1.000 kräftige Triebe je Quadratmeter auf. Die einzelne Pflanze hat dabei drei bis fünf Haupttriebe und weitere Nebentriebe.

Ausreichend bestockte Bestände weisen 500 bis 700 Triebe je Quadratmeter auf. Die Einzelpflanze hat meist zwei gute und zwei bis drei schwache Triebe entwickelt.

Bestände, die erst einen Haupttrieb mit zwei bis drei Blättern aufweisen, sollten möglichst früh, aber nicht zu hoch angedüngt werden.

Während die Wintergerste die Bestockung meist schon vor Winter abgeschlossen hat, müssen vor allem die spät gedrillten Wintergetreide oft noch ein wenig angeschoben werden.

Startgabe und zweite Gabe zusammenlegen?

Die erste und die zweite Gabe lassen sich in Weizenbeständen gut kombinieren. Besonders, wenn im März schon mit Frühjahrstrockenheit gerechnet werden kann. Gut geeignet sind dann stabilisierte Dünger, wie das ALZON® flüssig-S 25/6 oder ALZON® neo-N. Der stabilisierte Stickstoff kann dann schon früh – wenn der Boden noch feucht ist – ausgebracht werden.

Mein Tipp

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