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Pflanzenbau

Die Wachstumsbedingungen für Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln sind derzeit im Beratungsgebiet weitestgehend gut bis sehr gut. Jetzt gilt es natürlich Schadinsekten und Pilzkrankheiten genau im Blick zu behalten. Auf den Maiszünsler sei hier besonders hingewiesen, dessen Flug und an der Blattunterseite der Maispflanzen stattfindende Eiablage mittlerweile in vielen Teilen des Beratungsgebiets begonnen hat. Entsprechende Warndienstaufrufe der Monitoringstellen sind hier zu beachten. Die Bekämpfung kann biologisch mit Hilfe von Trichogramma (Schlupfwespen) oder chemisch mit einem zugelassenen Insektizid erfolgen. Bei der Trichogramma-Variante werden mittels Drohne 1 bis 2 mal im Abstand von 7 bis 14 Tagen Kapseln mit den Eiern der Schlupfwespe in den Maisbestand abgeworfen (100.000 bis 200.000 Eier/ha). Die geschlüpften Schlupfwespenweibchen parasitieren dann das Eigelege des Maiszünslers, legen dort ihre eigenen Eier ab und zerstören somit die Eier des Schädlings. Eine Nichtbekämpfung dieses Schädlings hat zur Folge, dass sich die geschlüpften Raupen im Maisstängel nach unten durchfressen, wodurch die Leitungsbahnen für den Transport der Assimilate zerstört werden und die Pflanzen dann auch meist abknicken. Zudem ist die Krankheitsanfälligkeit gegenüber Fusariumpilzen deutlich erhöht, was letztlich zu schlechterer Futterqualität führt. Bei stark befallenen Schlägen bleibt deshalb oft nur die Verwertung in der Biogasanlage. Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass der Maiszünsler für erhebliche Ertrags- und Qualitätseinbußen sorgen kann und deshalb entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen (nach Warndienstaufruf) sehr zu empfehlen sind.

Auch die Düngung ist mittlerweile im Mais abgeschlossen, wobei auch dieses Jahr wieder zu beobachten ist, dass Pflanzenschädigungen durch nicht sachgemäße Applikation des Düngers entstanden sind. So ist zum Beispiel bei der Ausbringung von Flüssigdünger, wie PIASAN® 28 oder PIASAN®-S 25/6, im Mais darauf zu achten, dass die Anwendung in bereits aufgelaufene oder stehende Bestände nur mit Schleppschläuchen möglich ist. Allerdings gilt es hier unbedingt auf einwandfreie Technik und vor allem angepasste Fahrgeschwindigkeit bei der Applikation zu achten. Dadurch wird vermieden, dass durch „springende“ Schläuche Flüssigdünger auf die Blätter der Maispflanze gelangt und Ätzschäden entstehen.

Märkte

Die Kurse für Raps und Weizen zeigen sich derzeit etwas freundlicher. Deutlichere Kursgewinne konnte der Mais an den Warenterminbörsen verbuchen. Am physischen Markt herrscht in Erwartung der Ernte eher Kaufzurückhaltung.

 

Online-Seminar

7. Juli 2020: Green Deal 2030 – kann die Landwirtschaft das Klima retten?

9. Juli 2020: Kein Regen in Sicht! Lohnt sich Bewässerung?

Anmeldung und nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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