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Allgemeine Situation

Im Gebiet ist die Getreideernte weitestgehend abgeschlossen, nur in den Spätdruschgebieten steht noch etwas Weizen auf dem Halm. Durch die Niederschläge in den letzten Tagen muss hier allerdings unter Umständen mit Qualitätsproblemen gerechnet werden. Insgesamt kann man aber im Beratungsgebiet von einer durchschnittlichen Ernte sprechen, so dass die meisten Erzeuger und Erfassungshändler weitestgehend zufrieden sind mit den geernteten Mengen und Qualitäten. Die Preissituation ist allerdings weiter eher unbefriedigend.

Vielerorts sehen die Mais- und Sojabohnenbestände gut bis sehr gut aus. Die vergangenen Niederschläge haben den Kulturen nochmals sichtlich gutgetan. Sojabohnen wurden in Deutschland auf rund 24.000 Hektar zur Ernte 2018 angebaut, davon 7.300 Hektar in Baden-Württemberg und 12.300 Hektar in Bayern.

Dies ist insoweit logisch, da diese wärmeliebende Kultur in den südlichen Bundesländern die besten klimatischen Anbauvoraussetzungen findet. Weiterhin bietet die Sojabohne z. B. im Rheingraben die Möglichkeit Fruchtfolgen aufzulockern, dies ist insbesondere bei der Maiswurzelbohrer-Bekämpfung eine interessante Alternative. Als Leguminose braucht die Sojabohne keine mineralische N-Düngung, da sie den benötigten Stickstoff aus der Luft aufnehmen kann. Hierzu geht sie eine Symbiose mit den Knöllchenbakterien vom Stamm Bradyrhizobium japonicum ein. Da dieser auf unseren Böden nicht verfügbar ist, muss das Saatgut zwingend vor der Aussaat entsprechend hiermit geimpft werden. Ab dem Juni sind an den Wurzeln der Sojabohnenpflanzen die Knöllchen erkennbar. Aktive Knöllchen erkennt man an ihrer rötlichen Färbung, wenn man diese öffnet.

Die Ernte erfolgt im September/Oktober je nach Standort und Reifegruppe mit dem Mähdrescher. Der Einsatz von sogenannten Flex-Schneidwerken bringt hier Vorteile, da auch relativ fest sitzende Hülsen noch gut erfasst werden können. Die geernteten Sojabohnen werden bei Bedarf getrocknet und im Anschluss getoastet um die Proteine verdaulich zu machen. Als GVO-freies Futter hat es vor allem in der Geflügel- und Rinderhaltung zunehmend an Bedeutung gewonnen.

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Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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