Fachberater Baden-Württemberg

Georg Schlothauer
Baden-Württemberg

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Blick auf die Felder

Mit den steigenden Temperaturen der letzten Tage ist der Frühling nun angekommen. Höhere Lufttemperaturen, frostfreie Nächte, genug Feuchtigkeit im Boden sowie in der Regel ausreichend pflanzenverfügbaren Nährstoffe und vor allem Stickstoff im Wurzelhorizont führen zu einem explosionsartigen Wachstum der Pflanzen.

An dieser Stelle zeigen sich auch die Vorteile einer ammoniumstabilisierten Düngung. So konnten auch in diesem Frühjahr frühe Düngungstermine gewählt werden, um unter Ausnutzung der Winterfeuchte und etwaiger Niederschläge, den applizierten Stickstoff in Lösung zu bringen. Gleichzeitig konnten so mögliche Verluste zum Beispiel durch Verlagerung verhindert und der Pflanze von Anfang an ein bedarfsgerechtes Angebot aus Ammonium- und Nitratstickstoff gemacht werden, ohne dabei ein Überangebot an Nitratstickstoff zu schaffen. Diese pflanzenphysiologisch wünschenswerte ammoniumbetonte Ernährung kann letztlich so auch zu gesünderen und standfesteren Pflanzen beitragen.

Wintergetreide

Erste Bestände in warmen Lagen sowie früh gedrillte Bestände sind kurz vor der Schossphase bzw. beginnen zu schossen. Im Futtergetreide sollte die ammoniumstabilisierte Abschlussdüngung mit ALZON® neo-N jetzt zeitnah zu Beginn des Schossens erfolgen.

Winterraps

In weit entwickelten Beständen beginnt der Raps sich zu strecken. Die Abschlussdüngung sollte, wo noch nicht erfolgt, dementsprechend unbedingt zeitnah appliziert werden. Der Einsatz von PIAMON® 33-S oder PIAGRAN® pro wäre hier empfehlenswert.

Mais

Durch die ansteigende Luft- und Bodentemperatur steht in den frühen und warmen Lagen auch die Maisaussaat unmittelbar bevor. Hier bietet sich die ammoniumstabilisierte Stickstoffdüngung mit ALZON® neo-N an. Dies ermöglicht es, die gesamte Stickstoffmenge vor der Saat auszubringen und einzuarbeiten. Zudem besteht die Möglichkeit auf diesem Wege Stickstoff aus organischer Düngung mit zu stabilisieren. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz von mindestens 80 Kilogramm Stickstoff pro Hektar aus ALZON® neo-N. Gleichzeitig sollte die Applikation von organischem und mineralischem Stickstoff aber nicht mehr als eine Woche auseinanderliegen. Alternativ oder ergänzend bietet sich auch der Einsatz von PIADIN® zu organischen Düngern an, um diese zu stabilisieren.