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Allgemeine Situation

Die trockene und kalte (Nachttemperaturen bis minus 7 °C) Hochdruckwetterlage in der vergangenen Woche sorgte, gepaart mit rauen Ostwinden, für ein sehr schnelles ab- bzw. austrocknen der Bodenoberfläche. Dies ermöglichte auch auf schwereren Böden Bodenbearbeitungsmaßnahmen sowie die Aussaat von Sommerungen. Auch das Beseitigen von noch nicht abgefrorenen Zwischenfruchtbeständen konnte durch mechanische Maßnahmen wie Mulchen und anschließender Einarbeitung stattfinden. Alternativ hätte hier auch die chemische Variante mit glyphosathaltigen Produkten gewählt werden können. Diese Variante wäre aber nicht immer möglich gewesen, da ein blühender Zwischenfruchtbestand (dazu zählen auch blühende Unkräuter) nicht mit glyphosathaltigen Produkten behandelt werden darf um Rückstände im Honig zu vermeiden (NB6611 - B1).

Neben dem klassischen Ackerbau schreitet auch die Vegetation in den Weinbergen voran. Viele Schnittarbeiten sind dort mittlerweile erledigt und es stellt sich auch hier schon bald die Frage der Düngung. Neben Phosphat, Kali, Magnesium, Bor, Kalk, usw., benötigen Reben, wenn auch weniger wie andere Ackerbaukulturen, Stickstoff für ein gesundes Wachstum und gute Weinqualität. Die Besonderheit liegt darin, dass Reben fast ausschließlich Nitratstickstoff aufnehmen. Dies ist dahingehend problematisch, da Nitratstickstoff nicht an die Bodenmatrix gebunden werden kann und dadurch auswaschungsgefährdet ist. Vor allem auf sehr leichten, steinigen Lagen kann dieser Umstand zu unnötigen Stickstoffverlusten führen.

Eine Stickstoffdüngung mit ALZON® neo-N kann hier die Lösung sein, da neben einem Urease- auch ein Nitrifikationsinhibitor enthalten ist. Letzterer bewirkt, dass der Stickstoff über einen längeren Zeitraum (5 bis 10 Wochen) als stabile Ammoniumform vorliegt und die Umsetzung von Ammonium zu Nitrat verlangsamt wird. Daraus folgt, dass die Pflanze kontinuierlich mit Nitratstickstoff versorgt wird, aber kein Überangebot entsteht. Gleichzeitig wird so das Auswaschungs-/Verlagerungsrisiko deutlich reduziert. Ein weiterer Vorteil liegt hier in der Möglichkeit, die Stickstoffdüngung frühzeitig durchführen zu können um die Bodenfeuchte optimal auszunutzen. Da der Hauptbedarf an Stickstoff bei den Reben direkt nach der Blüte besteht, ist es empfehlenswert die Ausbringung von ALZON® neo-N in der 1. Aprilhälfte bzw. zum Austrieb abzuschließen. Weiterhin entfällt für ALZON® neo-N die Einarbeitungspflicht für Harnstoff, da ein Ureaseinhibitor enthalten ist. Selbstverständlich sind bei allen Düngemaßnahmen alle rechtlichen Rahmenbedingungen unbedingt zu beachten.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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