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Saatbett und pH-Wert als Grundlage für die neue Aussaat

Zu einem guten Saatbett gehört neben der Bodenbearbeitung ein gut eingestellter pH-Wert. Bei der Stoppel- oder Herbstkalkung werden oberflächennah auftretende pH-Wert-Absenkungen aufgefangen und die neue Kultur erhält optimale Bedingungen zur Jugendentwicklung. Als Faustregel gilt: Eine Erhaltungskalkung im zwei- bis dreijährigen Rhythmus, wobei die beste Grundlage zur Bedarfsermittlung eine regelmäßige Untersuchung des Bodens ist. Denn eine kalkzehrende Düngung, hohe Niederschläge im letzten Herbst und Winter sowie der Pflanzenentzug sind Faktoren, die für einen Kalkbedarf sprechen.

Raps genau im Auge haben

Während in den Fluss- und Küstenmarschen noch Sommerungen gedroschen werden, steht bereits neuer Raps auf den Flächen und Wintergetreide wird bereits ausgesät. Aufgelaufene Rapsflächen sind intensiv auf Fraßschäden durch den Rapserdfloh zu kontrollieren. Hier sind im Bedarfsfall geeignete Insektizide einzusetzen. Gleichzeitig ist Raps auf den Befall mit Schnecken zu kontrollieren. Während Schnecken auf Geest-Standorten vorwiegend vom Rand aus Böschungen einwandern, treten sie auf schweren und klutigen Standorten häufig auch ganzflächig auf. Jutesäcke, größere Bretter oder Schneckenfolie sollten daher als Kontrollstellen ausgelegt und immer wieder kontrolliert werden. Sollte der Einsatz von Schneckenkorn erforderlich sein, müssen etwaige Schneckenkorn- oder Düngerstreuer bei einer anerkannten Prüfwerkstatt im Rahmen der Pflanzenschutzgerätekontrolle geprüft werden.

Mangel erkennen

Trockenheit und Auswaschung wirken der Pflanzenverfügbarkeit des Spurenelements Bor entgegen, dessen Bedarf im Raps relativ groß ist. Die Auswaschungsgefahr gilt in erster Linie für Geeststandorte, während Festlegung auf schweren Standorten oder eben bei Trockenheit erfolgen kann. Resultat eines Bormangels bei Raps ist die Herz- und Trockenfäule – eine hohle Verbräunung im inneren des Wurzelhalses. Abhilfe schaffen hier borhaltige Spurennährstoffdünger, die ab dem BBCH 14 appliziert werden sollten. Die Applikation kann mit einer Pflanzenschutzmaßnahme zur Wuchsregulierung erfolgen.

Harm-Dirk Biebert

WESTLICHES NIEDERSACHSEN

Tel.: +49 (0) 4482 974917
Mobil: +49 (0) 151 19568121
E-Mail: harm-dirk.biebert@skwp.de

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