Weizenbestände mit ALZON® neo-N fertig ausdüngen

Winterweizen präsentiert sich sehr unterschiedlich und befindet sich vielerorts im BBCH 32. Durch den angekündigten Regen am Wochenende wird sich das schnell ändern. Ein Auszug des Weizenversuchs der Höheren Landbauschule Rotthalmünster 2020 bis 2024 zeigt hier ein eindeutiges Ergebnis.

Nitrifikationsinhibierte Stickstoffdünger wie ALZON® neo-N die bis BBCH 32 ausgedüngt wurden, haben deutliche Mehrerträge generiert. Also meine Empfehlung: mit ALZON® neo-N jetzt umgehend die Düngung abschließen. Die Stickstoffstabilisierung sichert die Maßnahme eindeutig ab und schützt vorm Überwachsen der Bestände. Beim konventionellen Dünger ist eine Gabenteilung zur Sicherheit zu empfehlen.
Schwefelmangel in Winterweizen ausgleichen
Weizenbestände die nur mit Stickstoff angedüngt wurden, zeichnen deutlich mit Schwefelmangel. Durch die kalte Witterung in den letzten Wochen hat sich wenig Schwefel aus dem Boden mineralisiert. Nicht wasserlösliche Schwefeldünger wie verschiedene Güllen und elementarer Schwefel konnten sich auch nicht richtig umsetzen. Darum sollte man die Stickstoff-/Schwefel-Versorgung sicherstellen, indem man mit PIAMON® 33-S die zweite Gabe ausbringt. Bei einem warmen Boden findet eine zügige Umwandlung statt und die Pflanzen sind wieder ausreichend versorgt.
AHL nur in geringen Aufwandmengen zum Fungizid kombinieren
Auch die Zugabe von Harnstoff oder PIASAN®-S 25/6 in der Weizen-Fungizidmaßnahme ist möglich. Es sollte aber eine maximal 10-prozentige Lösung nicht übersteigen. Eine Kombination von Fungiziden und PIASAN®-S 25/6 ist mit den Pflanzenschutzfirmen abzustimmen. Zu beachten gilt immer: trockene Getreidebestände mit guter Wachsschicht. Außerdem muss man das PIASAN®-S 25/6 als letztes in die Pflanzenschutzspritze füllen. Durch das hohe spezifische Gewicht von PIASAN®-S 25/6 ist sonst eine gute Durchmischung der Spritzbrühe nicht möglich. Bei Winterweizen sollte die zweite konventionelle Stickstoffanwendung bereits erfolgt sein. Dieser befindet sich gerade in BBCH 32 bis 37. Bei der stabilisierten N-Ernährung sollte man bis BBCH 37 mit der letzten Stickstoffgabe warten.


