Muss ALZON® neo-N sofort eingearbeitet werden?
Die Düngung mit ALZON® neo-N ist und war in den letzten Wochen problemlos möglich. In der Vergangenheit wurde sehr viel Harnstoff ohne Ureaseinhibitor ausgebracht, natürlich war hier bei Trockenheit mit höheren Verlusten zu rechnen. Der Ureaseinhibitor im ALZON® neo-N und PIAGRAN® pro bietet einen ausgezeichneten Schutz vor Ammoniakverlusten in der Ausbringung. Das Enzym Urease wird beeinflusst, dadurch werden die Ammoniakverluste erheblich reduziert. Es ist keine akute Einarbeitung nötig.
Reihendüngung zur Maisaussaat

Es ist bei der Maisaussaat von sehr hohen Stickstoffmengen in der Reihendüngung abzuraten. Bei Stickstoffmengen über 100 kg/ha N in der Reihe, konzentriert sich das Maiswurzelwachstum auf das Düngerband. Ist dies aufgebraucht, müssen sich die Wurzeln erst den restlichen Boden erschließen. Das bedeutet: Wenn der Mais an der Wurzel wächst, bleibt er oben stehen. Darum reichen in der Regel bis zu 40 kg/ha N in der Reihe. Außerdem ist ein zu hohes Düngerband bei längeren Trockenzeiten deutlich im Nachteil. Es funktioniert auch PIAGRAN® pro als Reihendünger, aber nur in den der guten fachlichen Praxis vorgegebenen Grundlagen. Der Boden braucht mindestens über 25 Bodenpunkte. Die optimale Ablagetiefe für die Unterfußdüngung beträgt 5 cm neben und 5 cm unter dem Saatkorn. Diese Platzierung fördert die Wurzelentwicklung im Jugendstadium.
Düngung im Getreide
Der Winterweizen ist regional sehr unterschiedlich, momentan befindet er sich meistens in BBCH 32. Für eine stabilisierte Abschlussgabe mit ALZON® neo-N wäre in dieser Woche der beste Termin.
