Düngung in Mais und Sonnenblume
Es ist nicht ideal, wenn der Mais erst nach dem Auflauf gedüngt wird, aber auch dafür gibt es gute Lösungen aus Piesteritz. Harnstoffbasierte Düngemittel sind in diesem Fall als Granulat die beste Alternative, da sie kaum Verbrennungen hinterlassen. Insbesondere PIAMON® 33-S ist hier hervorzuheben. Je kleiner die Pflanzen sind, desto verträglicher sind die Düngemittel, da sie von den kleinen Pflanzen nicht im trichterförmigen Blattapparat „gefangen“ werden. Flüssigdünger wird von Mais überhaupt nicht vertragen, weder verdünnt noch pur. Das Gleiche gilt für Sonnenblumen, auch hier leidet der Blattapparat unter Flüssigdüngeranwendungen.
Insgesamt ist festzuhalten, dass Mais und Sonnenblumen möglichst vor der Saat, wenn nicht sogar vor der Grundbodenbearbeitung zu düngen sind, da sich die Düngemittel so mit dem Grubber sehr gut einmischen lassen. Eine Ergänzung mit einer Unterfußdüngung ist zur Saat möglich. Durch die zeitige Applikation wird man auch vom Wetter unabhängiger, da die Düngemittel in der Regel in den noch feuchten Böden eingearbeitet werden. In der Mark wird der Boden nach der Saat an der Oberfläche nur trockener, die Düngemittel lösen sich zwar noch, aber sie benötigen mehr Zeit bis in die aktive Wurzelzone. Abhilfe schafft der Ureaseinhibitor, denn Harnstoff ist sehr gut wasserlöslich und verteilt sich im Boden besser als Ammonium. Auch mögliche gasförmige Verluste werden sehr stark gemindert. Nach der Lösungsphase steht der Kulturpflanze dann vorwiegend Ammonium zur Verfügung. Diese N-Form nehmen Mais und Sonnenblumen dankbar an.
