Flüssigdünger im Mais nur noch mit Schleppschläuchen
Bei ausreichenden Wachsschichten sollten nachgelaufene Unkräuter und Ungräser noch aus dem Mais entfernt werden. Eine Zugabe von AHL oder AHL-basierten Flüssigdüngern zu Tankmischungen ist auf keinen Fall möglich. Die Nachdüngung mit Flüssigdünger ist nur mit Schleppschläuchen oder Schlepprohren möglich. Die aktuell vorherrschende Bodenfeuchtigkeit sollte auf jeden Fall genutzt werden, so eine Düngung noch erforderlich ist. Beachten Sie dazu Ihre Düngebedarfsermittlung.
Randscharf zwischen Gräben und Grüppen
Im Grünland wird nach erfolgter Grasernte nachgedüngt. Die Randschärfe einer Flüssigdüngeranwendung ist in vielen Regionen eine wichtige Fragestellung. Zudem taucht weiterhin die Frage nach Einsatzbedingungen für Flüssigdünger auf:
- Trockener Bestand;
- Temperaturen < 25 °C;
- keine pralle Sonne;
- Flüssigdüngerdüsen
Getreidehähnchen auf dem Vormarsch
Niedrige Temperaturen und teils ergiebiger Regen haben das Wetter der Berichtswoche geprägt. Während Wintergerste und Winterroggen schon zumeist abgeblüht sind, steht Weizen in der Blüte. Fusariuminfektionen sollten über Sorte und Temperatur genau bewertet werden, jedoch ist unbedingt an eine Kontrolle des Braunrostes zu denken. In allen Getreidearten findet man derzeit Getreidehähnchen und Blattläuse. Bei den noch anstehenden Fungizidmaßnahmen sollten daher bei Erreichen der Schadschwellen geeignete Insektizide zugemischt werden. Auch in Kartoffeln sollte der Befall mit Blattläusen, vor allem in Vermehrungsbeständen, regelmäßig kontrolliert werden.
