Düngetermine noch schnell nutzen
Frühe Wintergetreidebestände schieben das letzte Blatt und in der Wintergerste und Winterroggen spitzen die Grannen. Die Gülle bzw. die organische Substanz liefert aufgrund sehr später Applikationstermine bislang schlecht Stickstoff nach. Mineraldünger wirkt bei aktueller Bodenfeuchtigkeit und wiederkehrenden Niederschlagsereignissen schnell und zuverlässig. Harnstoffhaltige Düngemittel stehen kalkhaltigen Stickstoffdüngern auf Basis von Ammoniumnitrat in punkto Wirkungsgeschwindigkeit nichts nach, da sich ein harnstoffhaltiges Düngerkorn zwar einen Umsetzungsschritt hat aber deutlich schneller auflöst.
Blattdüngung bei Trockenheit
In einigen Regionen präsentiert sich das Getreide aktuell etwas wuchsverzögert und aufgehellt. Oft will die Güllegabe noch nicht so recht wirken, die Mineraldüngung ist aber oft schon ausgereizt. Sollten noch kleine rechnerische Mengen frei sein, bietet es sich an, das Getreide mit einer Blattdüngung vital zu halten – in der Hoffnung, dass die organische Substanz bald liefert. Dazu empfehle ich Applikationen von 20 bis 30 Litern PIASAN® 28 pro Hektar. Eine Kombination mit Bittersalz und Spurennährstoffdüngern in 200 bis 250 Litern Spritzbrühe pro Hektar ist möglich und sinnvoll, sollte allerdings umgehend ausgebracht werden.
PIADIN® für verbesserte Nährstoffeffizienz
Die Aussaat von Zweitfruchtmais nach Ackergras sowie die Düngung und Saatbettbereitung passiert parallel zum Hauptfruchtmais. Auch zu diesem Zeitpunkt macht der Einsatz von PIADIN® weiterhin Sinn, denn eine ammoniumbetonte Pflanzenernährung, die durch das PIADIN® organisiert wird, kann zu einer wesentlich intensiveren Seitenwurzelausbildung führen. Dadurch wird sowohl das Wasser- als auch das Nährstoffaneignungsvermögen der Pflanzen verbessert. Die Aufwandmenge im Mais liegt zu diesem Zeitpunkt bei vier Litern pro Hektar. In der Gülleunterfußdüngung sollte etwa die halbe Aufwandmenge gewählt werden.






