Kalte Temperaturen bremsen Bestände erneut aus
Mit deutlich geringeren Temperaturen ist die rasche Entwicklung des Wintergetreides wieder etwas gebremst worden. Der Regen im Verlauf der Berichtswoche hat zu sattem Grün in den Beständen geführt. Sofort konnte man die Nachlieferung aus organischem Stickstoff erkennen. Auch zuvor applizierter Mineraldünger zeigt sofort Wirkung. Wintergerste und -roggen schieben die Ähren, während früher Weizen BBCH 34 erreicht. Später Weizen erreicht BBCH 32.
Nach BBCH 37 urease-stabilisiert düngen

Für die noch ausstehende Düngung mit Stickstoffmengen zwischen 40 und 60 Kilogramm pro Hektar ist PIAGRAN® pro eine hervorragende Wahl. Harnstoffhaltige Düngemittel sind dabei in keiner Weise langsamer wirksam als Düngemittel mit Ammoniumnitrat – auch nicht, wenn sie mit einem Ureaseinhibitor behandelt worden sind. Die Wirkung des Ureaseinhibitors beschränkt sich auf die Phase, wo das Harnstoffgranulat auf der Bodenoberfläche oder im Millimeterbereich darunter liegt und aufgrund von eventuell fehlender Feuchtigkeit nicht richtig gelöst wird. Fehlt Feuchtigkeit, schützt der Ureaseinhibitor den Harnstoff vor Ammoniakverlust. Sobald ausreichende Feuchtigkeit zur Verfügung steht, ist der Wirkstoff so verdünnt, dass die Harnstoffhydrolyse erfolgt und damit pflanzenverfügbarer Stickstickstoff zur Verfügung steht.
Düngetermine erkennen
Maßnahmen zur N-Düngung sollten unbedingt an Niederschlagsereignissen orientiert platziert werden. Die Grundstimmung im Boden bleibt trocken. Daher ist Niederschlag für die Wirksamkeit einer Stickstoffdüngung von großer Wichtigkeit.
