Zweite Stickstoffgabe im Getreide jetzt einplanen

In frühen Lagen hat die Ausbringung der zweiten Stickstoffgabe bereits begonnen. Auch in späteren Regionen lohnt es sich, jetzt aktiv zu werden. Die Bedingungen sind aktuell günstig: Auf leichten Böden liegt die nutzbare Feldkapazität bei etwa 80 Prozent, der Boden ist bis oben hin gut durchfeuchtet. Damit kann die Stickstoffgabe optimal zur Wirkung kommen. Da laut Wetterbericht kaum Regen in Aussicht steht, sollte mit der Ausbringung der Gabe nicht allzu lange gewartet werden.

Wartet man, bis die Oberfläche austrocknet, fehlt der Anschluss an die feuchten Bodenschichten – der Dünger bleibt oben liegen und kommt nicht zur Wirkung.

Ertrag mit stabilisierter Düngung absichern

Beim Termin der Spätgabe nimmt die Gefahr von Trockenheit weiter zu. Eine praktische Lösung ist der Einsatz stabilisierter Dünger, zum Beispiel ALZON® neo-N. Hier kann man die zweite und dritte Gabe zusammenlegen und bereits zu Beginn der Schossphase ausbringen.

Vorteil: Das noch vorhandene Bodenwasser wird besser genutzt, und später auftretende Trockenphasen können elegant umgangen werden.

Nur beim Qualitätsweizen sollte zusätzlich eine klassische Gabe zum Ährenschieben eingeplant werden.