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Kartoffelanbau – Worauf kommt es bei der Düngung an?

Die Kartoffel hat enorm große Ansprüche an die Nährstoffversorgung, wobei zu viele oder zu wenige Nährstoffe schnell Ertragseinbußen nach sich ziehen können. Zudem verfügt die Kartoffel nur über ein schwaches Wurzelsystem und der Stickstoffbedarf verändert sich im Laufe der Vegetation stark.

Je nach Verwendungszweck, ob Speise-, Stärke-, Veredelungs- oder Pflanzkartoffel, muss die Düngehöhe an die verschiedenen Qualitäten und Erträge angepasst werden.

Düngung der Kartoffel

Neben dem Stickstoff haben weitere Makronährstoffe wie Kalium und Phosphor sowie diverse Mikronährstoffe einen Einfluss auf das Wachstum der Kartoffel. Nur im Zusammenspiel aller Nährstoffe können hohe Erträge erzielt werden.

Bedeutung von Phosphor und Kalium im Kartoffelanbau

Nährstoff Bedeutung
Phosphor Phosphat hat einen wesentlichen Einfluss auf den Knollenansatz der Kartoffelstaude. Sollte zu Beginn des Wachstums zur Verfügung stehen.
Kalium Osmotisch aktive Substanz, regelt den Wasserhaushalt der Kartoffel und macht die Knolle toleranter gegen mechanische Stöße (Schwarzfleckigkeit).
Stickstoff Ist der Schlüsselnährstoff für das Pflanzenwachstum. Stickstoff ist Bestandteil von Aminosäuren und Nukleinsäuren und damit für die Proteinbiosynthese essenziell.

Stickstoff

Die Kartoffel braucht bis zur Blüte ausreichend verfügbaren Stickstoff. Dabei darf am Anfang der Vegetation aber kein Luxuskonsum bestehen. Bei einem Überangebot an Nitratstickstoff zu Beginn der Vegetation kommt es zu einer zu starken Blattmassebildung und es werden weniger Knollen ausgebildet. Nach der Blüte fällt der Stickstoffbedarf der Kartoffel rapide ab. Weitere Informationen und Empfehlungen zur Düngung der Kartoffel finden Sie hier.

Gerade bei einer zweiten, späteren Düngegabe unter trockenen Bedingungen kann es dazu kommen, dass die Gabe nicht rechtzeitig zur Wirkung gelangt, während die Kartoffel zum Ende der Vegetation dann unter einem Stickstoff-Überschuss leidet.

Stickstoff-Überschuss bewirkt

  • Eine erhöhte Anfälligkeit gegen Schaderreger und Krankheiten.
  • Mehr Übergrößen (schlechtere Vergütung der Sortierung).
  • Eine geringere Seneszenz und damit auch eine schwierigere Krautabtötung mit erhöhtem Durchwuchs.
  • Schlechtere Knollenqualitäten (insbesondere geringere Stärkeanteile) mit einer geringeren Schalenfestigkeit.

Um die Verfügbarkeit von Phosphat und Mikronährstoffen im Boden sicherzustellen, ist eine ammoniumbetonte Ernährung zu empfehlen. Durch die Absenkung des pH-Werts in der Rhizosphäre werden Mikronährstoffe und Phosphat besser verfügbar.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren festgestellt, dass sich mit stabilisierten Stickstoffdüngern die Stickstoffdüngemenge, ohne Abstriche im Ertrag und Qualität, um 10 Prozent reduzieren lässt (LWK Nordrhein-Westfahlen 2015).

Auch aus arbeitswirtschaftlichen Gründen ist der Einsatz von einem stabilisierten, ammoniumhaltigen Düngemittel, wie dem Allwetterdünger ALZON® neo-N zu empfehlen. Durch die Einmalgabe und das Einsparen von Dünger durch die hohe Stickstoff-Effizienz kann ein deutlicher ökonomischer Vorteil generiert werden. Durch die gleichmäßige Freisetzung von Ammonium und Nitrat wird die Pflanze bedarfsgerecht ernährt.

Soll die Stickstoff-Effizienz noch weiter gesteigert werden, können durch eine Unterfußdüngung (Abbildung 1) Mehrerträge von 5 bis 7 Prozent erzielt werden (Grocholl 2006). Auch bei der Unterfußdüngung ist ein stabilisierter, ammoniumhaltiger Stickstoffdünger einzusetzen, um die genannten Vorteile zu nutzen.

Die Unterfußdüngung kann auch mit Gülle oder Gärrest erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass nicht zu hohe Mengen (30 bis 40 m³) ausgebracht werden, da sonst der Geschmack der Kartoffel beeinträchtigt wird.

Bei der Applikation von organischen Substraten als Unterfußdünger oder in breiter Verteilung ist der Einsatz eines Nitrifikationsinhibitors, wie dem Gülleveredler PIADIN® vorteilhaft, um auch hier die Vorteile der Ammoniumernährung auszunutzen.

Schnell gelesen

Um die Erträge und Erlöse im Kartoffelanbau zu steigern, ist auf die Art der Stickstoffernährung zu achten. Eine Ammoniumernährung der Kartoffel führt zu einer besseren Verfügbarkeit von Phosphat und Mikronährstoffen.

Die Stickstoff-Effizienz der Kartoffel, die ein schwaches Wurzelsystem ausbildet, kann durch eine mineralische oder organische Unterfußdüngung gesteigert werden. Dabei sollten Nitrifikationsinhibitoren wie der Gülleveredler PIADIN® genutzt werden, um die Stickstoff-Effizienz zu steigern und Stickstoffverluste zu reduzieren.


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