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Neuer Fachberater in Thüringen: Oliver Schmidt stellt sich vor

Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit als Ihr Ansprechpartner in der Anwendungsberatung der SKW Piesteritz. Bei Fragen können Sie sich gerne bei mir melden. Ich helfe Ihnen gerne mit Rat und Tat.

Praxisbericht Flüssigdüngung an der Nordseeküste

Familie Dirks bewirtschaftet in Ostfriesland einen reinen Ackerbaubetrieb mit Winterweizen, Wintergerste, Hafer, Raps und Kartoffeln. Gerade vor dem Hintergrund, dass um jede Fläche ein periodisch wasserführendes Gewässer angelegt ist, bedarf es einer absolut exakten Applikation von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Dies ist ein Grund dafür, dass der Betrieb seit nunmehr fünf Jahren bei der Stickstoff- und Schwefeldüngung ausschließlich flüssige Düngemittel einsetzt.

Blick in die Bestände – Wintergerste & Winterroggen „Anspruchslos? Von wegen!“

Wintergerste und Winterroggen „fristen“ in vielen Landwirtschaftsbetrieben ein eher unscheinbares Dasein im Vergleich zu den „Allzeit–Stars“ Winterweizen und Winterraps. Dabei nahmen Wintergerste mit 1,35 Mio. ha und Winterroggen mit 0,64 Mio. ha 2019 nicht unerhebliche Anbauumfänge der deutschen Ackerfläche ein (Destatis 2021).

Mein Name ist René Lippmann. Ich bin Anwendungsberater der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH und für das Gebiet Sachsen-Anhalt zuständig. Heute bin ich in Audorf auf dem Betrieb von Rainer Köthke. Audorf ist ein kleines Dorf und gehört zur Gemeinde Beetzendorf im Altmarkkreis Salzwedel. Auf dem landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb werden insgesamt 398 Hektar bewirtschaftet.

Blick in die Bestände – Winterweizen „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“

Nicht nur die Apfelblüte weist einen zeitlichen Rückstand auf, sondern auch die Entwicklung des Winterweizens ist in der angebrochenen letzten Aprildekade noch nicht so weit fortgeschritten wie es in 2019 und 2020 bereits der Fall war.

Haben Sie auch Flächen mit teilflächig stärkerem Aufwuchs verschiedener Ungräser oder Unkräuter in der Bewirtschaftung? Wenn ja, dann stellt sich oftmals die Frage, wann die Bekämpfungsschwelle erreicht ist und wie auf einfache Weise bonitiert werden kann.

Blick in die Bestände – Winterraps „Die Ruhe vor dem Sturm“

Der Winterraps ist zweifelsfrei im ersten Jahresviertel in vielen Regionen Deutschlands die arbeitsintensivste Winterkultur gewesen. Gefordert war der gesamte ackerbauliche Sachverstand.

Die Agrar GmbH Lübbersruh ist ein reiner Marktfruchtbetrieb und bewirtschaftet eine Fläche von 2.200 Hektar etwa 20 Kilometer nordwestlich von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Angebaut werden Weizen, Raps, Zuckerrüben, Gerste und Silomais. Auf dem weitestgehend eigenmechanisierten Betrieb wird im Pflanzenbau seit 10 Jahren teilflächenspezifisch gearbeitet.

Schädlingszuflug ist größtenteils eine lokale Angelegenheit. Wo einerseits örtlich mehrere Insektizidmaßnahmen notwendig sind, erntet man anderswo darüber nur Kopfschütteln. Über alle Kulturen hinweg hat sich die letzten Jahre die Wirkstoffverarmung bei den Insektiziden bemerkbar gemacht.

Stimmen Düngungsmaßnahme und Pflanzenschutzanwendung terminlich gut überein, lassen sich – sofern eine Kombination möglich und angeraten ist – auf diese Weise Arbeitsgänge und Durchfahrten einsparen. Teilweise verbessert sich auch die Wirksamkeit einiger Pflanzenschutzmittel.

Die letzte Novellierung der Düngeverordnung führt im Kartoffelanbau nicht zu wesentlichen Einschränkungen. Die Kartoffel ist in Bezug auf den Stickstoffbedarf nicht die anspruchsvollste Kultur; ihr Stickstoffbedarf ist nicht besonders hoch. Zudem sorgt die intensive Bodenbearbeitung zur Aussaat für eine gute Stickstoffmobilisierung.

Den Beständen der Landwirtschaftlichen Anwendungsforschung in Cunnersdorf sind die Witterungsturbulenzen der letzten Wochen nicht anzusehen: Sowohl Wintergetreide als auch Winterraps sind gut entwickelt und vital. Dabei hatten es die letzten 12 Wochen in sich.

Standort und Witterung haben einen großen Einfluss auf den Ertrag der Rüben. Lösslehmregionen sind für hohe Erträge wie geschaffen. Alle Bodenbearbeitungsmaßnahmen sollen dem Rübenkörper ein ungestörtes Wachstum auch in tiefere Bodenschichten ermöglichen.

Stickstoffversorgung von Mais in einer Gabe sichern

Mais ist besser als sein Ruf, auch in puncto Stickstoff- und Wasserausnutzung. Unter durchschnittlichen Wachstumsbedingungen ist besonders die Nährstoff- und auch Stickstoffbereitstellung in der Jugendentwicklung ganz entscheidend für die weitere Entwicklung und die Ertragsbildung.

Düngung im Grünland – Fitte Bestände in Trockenjahren

Vielfältige ertragslimitierende Einflüsse, zuletzt Trockenheit, Mäuseplagen und starker Wiesenschnaken-Befall, machen die effiziente Grünlandbewirtschaftung nicht selten zu einer Herausforderung. In Trockenperioden leiden Bestände und Stickstoffeffizienz gleichermaßen, da kalkulierte Aufwüchse nicht zustande kommen.