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Ackerhygiene im Mais – Kein Platz für Schädlinge

Die Maisernte in Deutschland nähert sich weitestgehend dem Ende. Was bleibt, sind die Stoppeläcker – ein Paradies für Pilze und Schädlinge. Umso wichtiger ist es die Ackerhygiene unter Kontrolle zu haben, um auch für die Folgekultur optimale Bedingungen zu schaffen.

Maiszünsler stoppen

Nach guter fachlicher Praxis ist in erster Linie darauf zu achten, dass der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln möglichst gering gehalten wird. Dementsprechend ist eine individuelle Beurteilung der einzelnen Fläche und Anbaumaßnahme durchzuführen. Sowohl beim Silomais als auch beim Körnermais ist der Maiszünsler einer der wichtigsten Schädlinge. Neben Ertrags- und Qualitätsverlusten im Mais, kann der Maiszünsler auch einen negativen Einfluss auf die Folgefrucht haben. Vorsorge- und Bekämpfungsmaßnahmen sind somit unerlässlich. Als vorteilhaft hat sich hier die Zerkleinerung der Maisstoppel sowie des anfallenden Strohs bewährt. Entscheidend ist dabei, möglichst die Internodien zu quetschen oder zu knicken, damit Wasser eindringt. Um die Überlebensmöglichkeiten im Winter möglichst gering zu halten, ist darauf zu achten auch den untersten Teil der Kronwurzel zu beseitigen. Auch Lager oder plattgefahrene Stoppelreste sollten möglichst weitreichend zerstört werden.

Verrottung fördern

Durch die Zerkleinerung folgt außerdem eine mikrobielle Zersetzung der Erntereste. Für die anschließende Bodenbearbeitung kann dies von Vorteil sein. Eine gleichmäßige Einarbeitung der Erntereste fördert die Verrottung und senkt den Fusariumdruck für die Folgefrucht. Folgt nach Mais Weizen, sollte eine Bearbeitung mit dem Pflug vorgesehen werden, um dem Krankheits- und Schädlingsdruck entgegen zu wirken. Ganz besonders nach Körnermais ist wegen der Strohhinterlassenschaft der Fusariumdruck oft deutlich erhöht. Bei pfluglosen Verfahren sind eher Getreidearten wie Dinkel und Hafer beziehungsweise Weizensorten mit geringer Fusarium-Anfälligkeit von Vorteil. Beim Management der Feldhygiene sollte die Fruchtfolge unbedingt berücksichtigt werden.

Folgefrucht im Blick

Für eine erfolgsbringende Feldhygiene ist es außerdem entscheidend eine gemeinsame Strategie im Anbaugebiet zu etablieren. Nur so sind Schädlinge, wie der Maiszünsler unter Kontrolle zu halten. Durch die Kombination unterschiedlicher Maßnahmen ist eine zukünftige Ackerhygiene im Mais – auch für Folgekulturen – gut zu realisieren.


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