Standort ändern
Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden
Download

Die Lehre aus dem Spätsommer

Die Feldarbeiten sind bis auf Pflanzenschutzmaßnahmen nahezu abgeschlossen. Aktuell wird noch Getreide nach Mais gesät oder die Stoppel bearbeitet. Der Niederschlag der letzten zwei Wochen lässt eine schonende Bodenbearbeitung zu. Der Boden ist noch lange nicht gesättigt, jedoch nicht mehr so hart wie direkt nach der Ernte. Auf der Seite des DWD kann man sich ein Bild zur Region verschaffen. Aus jenen Grafiken wird deutlich, dass die nutzbare Feldkapazität im Oberboden häufig zwischen 50 bis 80 Prozent liegt. Im Bereich unter 20 cm Tiefe oftmals unterhalb von 50 Prozent. Bessere Standorte weisen im Unterboden eine nutzbare Feldkapazität unterhalb von 30 Prozent auf. Es muss also noch erheblich Niederschlag im Herbst und Winter geben, um die Ertragserwartung der nächsten Ernte zu stützen. Die Bodentemperatur sinkt mit den kalten Nächten und Niederschlägen nun langsam ab. Sie befindet sich aktuell zwischen 10 °C und 15 °C und am Morgen teilweise auch darunter.

Im Zuge der Strohrotte kann es zu einer vorübergehenden Stickstofffestlegung (Stickstoff-Sperre) kommen. Gegebenenfalls können dadurch Raps und Getreide unter Stickstoffmangel leiden. Basierend auf dieser Erkenntnis, sollte die Stickstoffdüngung zu Raps und Gerste im Herbst im Managementplan aufgenommen werden. Zur Saatzeit sollte abgewogen werden, ob gedüngt werden muss oder nicht. Denn zu diesem Zeitpunkt kann mit zeitigen, kleinen Stickstoffgaben ein deutlich größerer Effekt erreicht werden, als mit späten Stickstoffgaben kurz vor der Sperrfrist. Zudem kommt die Rotte sechs Wochen früher in Gang und eine Stickstofffreisetzung zu Raps ist noch im Herbst möglich. Dieser kann die Mineralisierung gut nutzen und die Umwelt wird nicht belastet. Eine Düngung zu Gerste sollte nur im Falle einer ungünstigen Vorfrucht (hohe Strohmengen mit weitem Kohlenstoff/Stickstoff-Verhältnis, hohe Erträge der Vorfrucht bei moderater Düngung) und auf Schlägen ohne organische Düngung im Vorjahr erfolgen. Bei allen Maßnahmen der Stickstoffdüngung ist zu bedenken, wie sich diese im Einzelnen auf die Frucht und die Folgefrucht (bei organischer Düngung) auswirken.  Zusätzlich müssen die politischen Vorgaben berücksichtigt werden. Ein mineralischer Herbststickstoff muss in der Bedarfsermittlung im Frühjahr voll angerechnet werden.

Termine

13.10.2020 – 18:00 bis 19:00 Uhr

Online Seminar „Düngeverordnung und Lösungen für die Herausforderungen

 

21.10.2020 – 18:00 bis 19:00 Uhr

Online Seminar „ISABEL – agrarmeteorologische Informationsplattform“

 

27.10.2020 – 18:00 bis 19:00 Uhr

Online Seminar „Mäßige Ernte – mäßiger Preis?“

 

Anmeldung unter www.duengerevents.de

Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

Für den lokalen Wetterbericht und die automatische Auswahl Ihres Fachberaters geben Sie bitte Ihre Postleitzahl ein und wählen Ihren Standort aus.
Ihr neuer Standort:
Lutherstadt Wittenberg Sachsen Anhalt
Sie wollen immer auf dem Laufenden sein und regelmäßig mit unserem Newsletter über intelligente Düngesysteme und interessante News vom Acker informiert werden. Dann melden Sie sich für den duengerfuchs.de Newsletter an.
Durch das Absenden der Newsletteranmeldung akzeptieren sie unsere Datenschutzbestimmungen.