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Maisernte nimmt Fahrt auf

Seit einigen Tagen ist die Maisernte vielerorts in vollem Gange. Der Mais ist nach Winterweizen mit einer Anbaufläche von etwa 190.000 ha die größte Ackerbaukultur in Baden-Württemberg. Etwa 2/3 hiervon werden als Silomais für energetische Zwecke und für die Tierfütterung benötigt. Die übrige Fläche dient als Körnermais zu Fütterungszwecken sowie der Saatmaisvermehrung. 

 

Nach der Ernte ist vor der Aussaat

Vor der Ernte ist es absolut empfehlenswert die Bestände nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen, um etwa Maiszünslerbefall, Kolbenfusarium, usw. zu bonitieren, um darauf in der Fütterung, Vermarktung des Erntegutes aber auch der weiteren Ackerbaustrategie des Schlages reagieren zu können. So sollte generell zeitnah nach der Ernte ein Zerkleinern der Maisstoppel (zum Beispiel: Mulchen) sowie die Einarbeitung der Erntereste erfolgen. Tiefes Pflügen, beziehungsweise entsprechendes Grubbern, ist hier angeraten, um möglichst alle Erntereste einzuarbeiten und ein „braunes“ Feld zu hinterlassen. Hierdurch wird zum einen das Risiko für Fusarium in der Folgefrucht gesenkt und zum anderen die Ausbreitung des Maiszünslers bekämpft.

 

Maiszünsler

Die Schäden des gefährlichen Schädlings sind derzeit sehr gut sichtbar. Meist äußert sich dies an abgeknickten Pflanzen. Bei genauerer Betrachtung dieser Pflanzen, findet man in der Regel direkt unterhalb der Knickstelle Bohrlöcher die von den Maiszünslerlarven stammen. Die Larve frisst sich durch den Stängel ganz nach unten durch und zerstört so die lebenswichtigen Leitungsbahnen der Pflanze. Das Überwintern erfolgt dann in nicht zerkleinerten Maisstoppeln. Durch die oben genannten Maßnahmen nach der Ernte, werden so die Grundlagen für die Ausbreitung des Schädlings genommen.

 

Mein Praxistipp nach der Maisernte

Nach der Ernte die Maisstoppel unbedingt zerkleinern und wenn möglich pflügen. Diese Maßnahmen sollten alle Maisanbauer beherzigen, da der Maiszünsler nicht vor dem Nachbarschlag Halt macht. Bei der Sortenwahl der Folgefrucht (meist Weizen) ist auf Fusariumresistenz zu achten.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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