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Mit Stickstoff und Schwefel den Rohproteingehalt absichern

Schon bei latentem Mangel ist eine Schwefeldüngung erforderlich

Schwefel wird nicht in gleichem Maß wie Stickstoff aus Halmen und Blättern in die Ähren umgelagert. Weil die Schwefelnachlieferung aus dem Bodenvorrat schwer abzuschätzen ist, sollte zur Erzielung hoher Kornerträge und Rohproteingehalte beim Winterweizen mit der abschließenden Düngergabe nicht nur Stickstoff, sondern im Bedarfsfall auch Schwefel appliziert werden. Falls sich auf Nachbarschlägen in Rapsbeständen Weißblütigkeit bemerkbar gemacht hat, ist eine solche späte Schwefelgabe im Weizen sogar zwingend erforderlich. Unter den aktuell vielerorts sehr trockenen Bedingungen kann bereits latenter und damit nicht sichtbarer Schwefelmangel deutliche Ertrags- und Qualitätseinbußen zur Folge haben.

Schwefelmangel begrenzt die Stickstoffaufnahme

Für die Korn- und Rohproteinbildung des Winterweizens ist neben Stickstoff auch Schwefel notwendig. Ein ausgewogenes Verhältnis beider Nährstoffe ist für die Backqualität (Sedimentationswert, Fallzahl) entscheidend. Die Smin-Gehalte im Boden sind seit den 1990er-Jahren erheblich zurückgegangen. Damit ist die Schwefelnachlieferung durch kapillaren Aufstieg aus tieferen Bodenschichten limitiert oder gar ausgeschlossen. Besonders nachteilig wirkt sich dies auf leichten Standorten aus, bei denen die Schwefelmineralisation aus der organischen Bodensubstanz begrenzt ist. Aber auch die meisten anderen Standorte sind betroffen. Latenter Schwefelmangel führt zu einer eingeschränkten Stickstoffausnutzung und kann dadurch sowohl den Ertrag als auch die Rohproteinbildung beeinträchtigen. Jedes Kilogramm Schwefel im Mangel hat zur Folge, dass ca. 10 bis 15 Kilogramm Stickstoff je Hektar nicht verwertet werden können. Eine zusätzliche Schwefeldüngung zu Weizen im Rahmen der zweiten oder dritten Stickstoffgabe ist also vor allem dort unerlässlich, wo zu Vegetationsbeginn darauf verzichtet wurde.

Düngestrategie für eine hohe Nährstoffausnutzung

Beste Voraussetzungen sind gegeben, wenn schon zu Vegetationsbeginn ein schwefelhaltiges und stabilisiertes Düngungssystem angewendet wird. Dieses kann aber auch zur zweiten und im stabilisierten System abschließenden Stickstoffgabe zum Einsatz kommen. Sehr erfolgreich sowohl auf leichten als auch auf schweren Standorten ist dabei der Mischdünger getreidepower® neo (40 % N, 5 % S) aus ALZON® neo M-plus und PIAMON® 33-S (Abb. 2). Im Flüssigdüngersegment haben sich ALZON® flüssig-S 25/6 oder ALZON® flüssig-S 22/4 bestens bewährt. Sollte mit einer traditionellen Spätgabe gearbeitet werden, bieten sich PIAMON® 33-S oder PIASAN®-S 25/6 an. In allen genannten Fällen wird eine optimale Schwefelversorgung vor und während der Kornfüllung gesichert. Das Ergebnis sind hohe Kornerträge und optimale Rohproteingehalte.

Wirksamkeit der abschließenden Stickstoffdüngung absichern

Schon latenter S-Mangel hat zur Folge, dass gedüngter Stickstoff nur unzureichend von den Pflanzen genutzt und in Eiweiß eingebaut werden kann. Eine schlechte Stickstoffausnutzung ist ökonomisch unerwünscht und belastet zusätzlich die Stickstoffbilanz. Mit einer kombinierten Stickstoff-Schwefel-Düngung lassen sich sowohl hohe Erträge als auch hohe Rohproteingehalte und Sedimentationswerte absichern. Wer gleichzeitig auf stabilisierte Produkte und Systeme setzt, beugt zudem Stickstoffverlusten vor und kann die wenigen optimalen Düngezeitfenster wesentlich besser nutzen.


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