Klimafreundliches Grünland: Höchsterträge bei minimalem CO2-Fußabdruck

In der modernen Landwirtschaft rückt die CO2-Bilanz zunehmend in den Fokus. Grünland ist ein gewaltiger Kohlenstoffspeicher, doch die Art der Düngung entscheidet darüber, ob die Bewirtschaftung klimaschonend erfolgt. Durch den gezielten Einsatz stabilisierter Düngersysteme lassen sich Ertrag und Klimaschutz vereinen.

Hohe Erträge und Qualitäten mit ALZON® neo-N auch im Grünland

PIAGRAN® pro und ALZON® neo-N, sind bei der Düngung von Grünland als mineralische Stickstoffkomponenten hervorragend geeignet. Die Ertragsleistungen unserer Dünger liegen auf dem Niveau nitratbetonter Dünger. Im Hinblick auf den Rohproteingehalt im Schnittgut und die N-Abfuhr werden in der ammoniumstabilisierten Variante ALZON® neo-N sogar tendenziell bis signifikant bessere Ergebnisse erreicht.

Im Falle eines Einsatzes von Nitrifikationsinhibitoren ergeben sich darüber hinaus durch die empfohlene Zusammenfassung von Teilgaben arbeitswirtschaftliche Vorteile. Zudem werden düngungsbedingte Lachgasemissionen um ca. 50 Prozent reduziert, wodurch ein substanzieller Beitrag zum Klimaschutz erreicht wird. Das Risiko nässebedingter Nitratausträge oder hoher molekularer Sickstoffverluste in der Hauptvegetations- und Düngungsperiode nimmt ebenfalls ab.

Die CO2-Bilanz der Düngung

Stickstoffverluste sind nicht nur teuer, sondern belasten das Klima:

  • Lachgas (N2O): Ein Nebenprodukt der Nitrifikation und Denitrifikation, das rund 300-mal klimaschädlicher ist als CO2.
  • Ammoniak (NH3): Führt indirekt zu Nährstoffausträgen und versauert Böden.

Die Lösung: Der Einsatz von Hemmstoffen wie in ALZON® neo-N oder PIADIN® reduziert diese Emissionen massiv und verbessert den CO2-Fußabdruck pro Tonne erzeugtem Rohprotein.

Die Treibhausgasminderung mittels Nitrifikationsinhibitoren lässt sich sowohl durch entsprechende Zusätze zu flüssigen Wirtschaftsdüngern erreichen als auch mit ammoniumstabilisierten Mineraldüngern im Fest- und Flüssigsegment. Durch die Wahl schwefelhaltiger Produkte wie ALZON® flüssig-S-Dünger oder power-Mischungen, kann gleichzeitig der hohe Schwefelbedarf im Grünland gedeckt werden.

Synergie von Schwefel und CO2-Effizienz

Ohne eine ausreichende Schwefelversorgung (S) kann die Pflanze Stickstoff nicht effizient verwerten.

  • PIAMON® 33-S: Durch das optimale N/S-Verhältnis wird der Stickstoff zügig in Biomasse umgewandelt. Eine höhere Stickstoffausnutzungsrate bedeutet weniger ungenutzter Stickstoff im Boden, der als klimaschädliches Gas entweichen könnte. Mehr Ertrag bei gleichem Input senkt die CO2-Emissionen je Einheit Futter.

Qualitative, N-stabilisierte Harnstoff- bzw. Harnstoff-Ammonium-Dünger erweisen sich damit als ein starkes, anwendungssicheres und vergleichsweise preiswertes Tool für die erfolgreiche Stickstoffdüngung in intensiv bewirtschafteten Produktionssystemen. Dies gilt aus ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten gleichermaßen.

Stabilisierte Mineraldünger als Klimaschützer

  • ALZON® neo-N: Durch die doppelte Stabilisierung mit Urease- und Nitrifikationshemmer werden sowohl Ammoniakverluste als auch die Entstehung von Lachgas minimiert. Zudem spart das Zusammenfassen von Gaben Überfahrten und damit Diesel somit eine CO2-Reduktion durch weniger Mechanisierung.
  • PIAGRAN® pro: Schützt den Harnstoff vor Verflüchtigung. Besonders bei der Sommerdüngung im Grünland wird so sichergestellt, dass der Stickstoff in der Pflanze landet und nicht ungenutzt in die Atmosphäre entweicht.

Gülle-Veredelung mit PIADIN®

Gülle ist ein „hofeigener“ Dünger mit niedriger CO2-Vorkette.

  • Wirkungsweise: PIADIN® hält den Gülle-Stickstoff stabil in der Ammoniumform. Dies verhindert die schlagartige Umwandlung in Nitrat und das Risiko von Lachgasemissionen bei Staunässe nach der Ausbringung.
  • Effekt: Die organische Düngung wird so effizient wie eine Mineraldüngung, was den Bedarf an zusätzlichem energieintensiv hergestelltem Mineraldünger senkt.

Fazit: Nachhaltigkeit durch Präzision

Die Kombination aus organischer Basisdüngung mit Gülle und PIADIN® und eine gezielte mineralischer Ergänzung mit PIAMON® 33-S oder ALZON® neo-N ist der Schlüssel zu einem klimaresilienten Grünland. Man spart Stickstoffverluste, reduziert den CO2-Ausstoß und sichert gleichzeitig die Versorgung der Milchviehherde mit hochwertigem, heimischem Eiweiß.