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Flüssigdüngung zu Grünland

Grünland – hoher Stickstoffbedarf bei hoher Intensität

Der Stickstoffentzug von Grünland richtet sich nach dem Ertragsniveau des Standortes sowie der Art und Intensität der Nutzung. Er liegt bei hoher Schnittintensität für qualitativ hochwertiges Grünland bei 240 kg N/ha, bei sehr hohem Ertragsniveau auch darüber (Tabelle 1).

Tabelle 1: Stickstoffentzüge von Grünland (kg/ha) in Mecklenburg-Vorpommern (2 Beispiele).

Da ein Grünlandbestand neben Stickstoff auch Schwefelmengen von 20 bis 50 kg S/ha aufnimmt, bieten sich neben festen Stickstoff-Schwefel-Düngemitteln ebenso entsprechende Flüssigdünger für eine Bedarfsabdeckung an.

Flüssigdünger – gut geeignet für mineralische Ergänzungsdüngung

Die Düngeverordnung begrenzt die Anwendung organischer Dünger auch zu Grünland. Somit sollten zur optimalen Nährstoffversorgung auch mineralische Stickstoffdüngemittel einbezogen werden. Da die Anwendung von Flüssigdüngern hin und wieder kritisch hinterfragt wird, wollen wir ein paar Regeln nennen, damit der Flüssigdüngung genauso effizient ist, wie ein festes Düngemittel.

Grundregeln bei Flüssigdüngeranwendung

  • Dem Grünland sollte nach dem Schnitt ungefähr 3 Tage Zeit bis zur Düngung gegeben werden, damit gegebenenfalls entstandene Verletzungen „verheilen“ können.
  • Herrschen dann feuchte Bedingungen vor, müssen weitere 1 bis 3 Tage verstreichen, damit die Pflanzen abtrocknen können. Die Düngung sollte nur in trockenen Bestände mit einer ausgebildeten Wachsschicht auf den Blättern erfolgen.
  • Ansonsten gelten für eine Anwendung von Flüssigdüngern im Grünland die gleichen Regeln wie für die Applikation im Getreide.

Vorteile der Flüssigdüngeranwendung

  • Für eine gute Verteilung und Pflanzenverträglichkeit ist den Mehrloch- beziehungsweise regnend ausbringenden FD-Düsen der Vorzug gegenüber Flachstrahldüsen und Schleppschläuchen zu geben.
  • Die Ausbringung ist äußerst exakt und randgenau möglich.
  • Die in Flüssigdüngern enthaltenen, unterschiedlichen Stickstoffformen und die Schwefelkomponente sichern einen vitalen Wiederaufwuchs.
  • Durch die Ammonium- und Harnstoff-Komponenten wird ein Überschuss an Nitrat in den Pflanzen verhindert.
  • Die Nährstoffzusammensetzung garantiert, dass aufgenommener Stickstoff und Schwefel in hochwertige Aminosäuren und Proteine umgesetzt wird. Damit wird die Qualität von Schnittgut und Silage positiv beeinflusst.

Geeignete Flüssigdünger

Neben den bekannten reinen stickstoffhaltigen Flüssigdüngern (28 Prozent Stickstoff) wie PIASAN® 28 gibt es mehrere hochwertige Stickstoff-Schwefel-Düngerlösungen, wie PIASAN®-S 25/6 (25 Prozent Stickstoff, 6 Prozent Schwefel) oder PIASAN®-G 20/8 (20 Prozent Stickstoff, 8 Prozent Schwefel), die dem hohen Schwefelbedarf des Grünlands gerecht werden. So kann, angepasst an Standort und Bestand, das optimale Produkt genutzt werden. 

 

Kein Grund auf Flüssigdünger zu verzichten

Flüssigdünger eignen sich ebenso wie feste Düngemittel zur mineralischen Stickstoffdüngung von Grünland. Von Vorteil sind die äußerst exakte randgenaue Ausbringung, das Zusammenspiel der enthaltenen drei Stickstoffformen sowie die Möglichkeit der gleichzeitigen Düngung mit Schwefel. Einige wenige Grundregeln für die Gewährleistung einer guten Pflanzenverträglichkeit müssen befolgt werden.


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