Ernte ist in den letzten Zügen

Die Ernte 2026 geht so langsam in die letzten Züge, abgesehen von Leguminosen und Mais. Vielversprechend sahen die Bestände im Frühjahr aus und mit den vielen Niederschlägen sollte sich der Erfolg mit dem Mähdrescher doch einstellen. Leider wurden hier viele an der Waage eines Besseren belehrt und die erhofften Mengen blieben aus.

Neues Jahr, neues Glück

Die Rapsaussaat ist in einigen Gebieten abgeschlossen oder findet ihre Vollendung. Unterbrochen wurde diese durch die anhaltenden, wenn auch kleinen Niederschläge. Und wie immer stellt man sich die Frage einer Herbstdüngung. Diese Frage lässt sich nur situativ und vor Ort auf dem Feld beziehungsweise bei Bonitur des Bestandes beantworten. Kleine Startgaben, wie etwa in einer Unterfußdüngung, erfahren vielerorts Zuspruch und Erfolg. Laut Düngeverordnung dürfen im Herbst zu Raps, der vor dem 15. September gesät wurde, maximal 60 kg Gesamtstickstoff und davon maximal 30 kg Ammoniumstickstoff ausgebracht werden. Diese Menge ist wiederum vollständig von der im Frühjahr errechneten Stickstoffmenge abzuziehen. Bei früh gesäten Beständen empfiehlt sich eher die Stickstoffmenge nach hinten zu schieben, um ein etwaiges Überwachsen zu verhindern und den Raps so mit dem Stickstoff sicher durch den Winter zu bekommen. PIADIN® neo sollte hierbei unbedingt Beachtung in der Betrachtung der Stickstoffeffizienz finden. Eine Güllegabe mit PIADIN® behält den Stickstoff länger in der Ammoniumform und verhindert so das Überwachsen des Rapses. Ebenfalls lassen sich hier auch die flüssigen Düngemittel einsetzen in Form von PIASAN® 28. Wichtig bei Mischung mit Pflanzenschutzmitteln: kontaktieren Sie vorher den Hersteller, um etwaige Verklumpungen zu vermeiden. Halten Sie beim Zumischen des PIASAN® 28 immer ein Verhältnis von 1 zu 4 ein und geben Sie den Flüssigdünger immer zuletzt in die Pflanzenschutzspritze.

Mein Tipp: Geben Sie kleinere Nährstoffgaben nach dem Feldaufgang zum Beispiel in Kombination mit einer Pflanzenschutzmaßnahme.