Vegetation in vollem Gange
Raps
Die warmen Temperaturen der letzten Tage lassen den Raps weiter in die Streckung gehen. Die Bestände haben sich nach den doch kalten Wintertagen gut erholt und sollten nun ihre zweite Stickstoffgabe erhalten. Hierfür eignet sich hervorragend PIAMON® 33-S. Mit seinem schnell verfügbaren Schwefel und Ammonium Stickstoff sorgt er für eine sofortige Versorgung, um den Raps erfolgreich bis zur Ernte zu versorgen. Weiterhin sollten bei den warmen Temperaturen die Gelbschalen auf etwaige Schädlinge wie den Rapsglanzkäfer bonitiert werden. Denn sobald die Knospe sich voll entfaltet, kann dies zu Ertragseinbußen führen, sofern er nicht kontrolliert wird. Das entfalten der Knospen heißt jedoch in Sachen Düngung auch, dass Flüssigdüngermaßnahmen nur noch mit Schleppschläuchen durchgeführt werden sollten, um keine Verätzungen an den Knospen zu verursachen.
Getreide
Die Getreidebestände entwickeln sich ebenfalls hervorragend im Beratungsgebiet und die Frühsaaten befinden sich bereits auf dem Weg Richtung Schossen. Hier sollte ebenfalls dann an die Düngung gedacht werden, da der Weizen in den nächsten Wochen im Schossen nun bis zu 2 kg Stickstoff pro Tag aufnehmen kann. Hierfür eignet sich hervorragend PIAGRAN® pro. Mit seinem Ureaseinhibitor schützt er hervorragend vor den Ammoniakverlusten nach der Aufbringung bis zur Auflösung des Düngers im Boden. Sofern Sie eine Flüssigdüngung zu diesem Zeitpunkt vornehmen möchten, sollten Sie unbedingt bedenken, dass auf Beständen, die mit Pflanzenschutzmaßnahmen wie einem Gräserherbizid behandelt worden sind, erst in einem Abstand von sieben, besser noch zehn Tagen eine Flüssigdüngung folgen sollte, um die Pflanzen nicht weiter zu stressen. Haben Sie noch eine Herbizidmaßnahme geplant, empfiehlt es sich diese zuerst durchzuführen, um die zu treffenden Unkräuter oder Ungräser vorher nicht zu verätzen, denn diese können dann weniger Wirkstoff aufnehmen und das mindert die Wirkung. Also erst die Gräser und Unkräuter ausschalten und dann die Düngung vornehmen.


