Pflanzenbau

Die Bilder zeigen die dramatischen Folgen der Trockenheit zur Aussaat im letzten Herbst und die negativen Folgen der im oberen Bereich sehr wassergesättigten Böden im Frühjahr. Die Wintergerste leidet unter Staunässe und dadurch bedingten Sauerstoffmangel was sich aber wieder regulieren wird.

Durch die hohen Temperaturen am letzten Wochenende ist die Vegetation regional gestartet. Die 60-Kilogramm-Regel nach neuer Düngeverordnung spielt momentan keine Rolle. Um Stickstoffverluste, wie zum Beispiel Denitrifikation und Nitratverlagerung in tiefere Schichten, zu vermeiden, sollte die Ammoniumdüngung den Vorzug erhalten.

Es sind beste Voraussetzungen um die Vorteile der stabilisierten Dünger voll zu nutzen. Die Möglichkeit für eine zusammengefasste Düngung im Winterraps sollte unbedingt genutzt werden. Der Schwefel sollte hierbei nicht vergessen werden, deshalb empfiehlt sich der Einsatz unserer empfohlenen raps-power®-Mischung. Diese ist eine Mischung aus 30 Prozent ALZON® neo-Mplus und 70 Prozent PIAMON® 33-S. Der enthaltene Nährstoffanteil von 37 Kilogramm Stickstoff und acht Kilogramm Schwefel je Dezitonne ist bestens geeignet für eine optimale Versorgung des Winterrapses mit Stickstoff und Schwefel.

 

Märkte

Die schwerfällige Marktsituation setzt sich weiter fort. Der Weizenmarkt schleppt sich regelrecht dahin. Trotz Verladung von Weizen in den Seehäfen nach Afrika und Saudi-Arabien springt der Export nicht so richtig an. Beträchtliche Bestände an Sojabohnen weltweit drücken die Rapskurse.