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Winterraps ständig kontrollieren

Gegenwärtig läuft die Aussaat von Wintergerste und teils auch Winterroggen auf Hochtouren. Ebenso läuft die Körnermaisernte, Kartoffelernte und Sonnenblumenernte weiter und es finden parallel Bodenbearbeitungsmaßnahmen statt. Trotz der vielen Feldarbeiten müssen die Winterrapsbestände und der erste aufgelaufene Winterroggen ständig beobachtet werden. Auf den Rapsschlägen sind jetzt Erdflöhe, Blattläuse, Larven der Rübsenblattwespe und erste Larven der Kohlmotte zu finden. Die Larven der Kohlmotte sind hellgrün und befinden sich auf der Blattunterseite. Beim Berühren seilen sich die Larven ab. Das Fraßbild kann mit dem Fraßbild von Schnecken verwechselt werden. Die Larven verursachen meistens Fensterfraß zwischen den Blattadern. Bei starkem Befall kann es zu Skelettierfraß kommen. Blattläuse im Winterraps stellen eine Gefahr als Virusüberträger (WR-Vergilbungsvirus) dar. Deshalb ist es wichtig Ausfallgetreide auch auf Nachbarschlägen zu bekämpfen, um die sogenannten „grünen Brücken“ zu zerstören. Die Larven der Rübsenblattwespe müssen weiter überwacht werden. Bei Erreichen des Bekämpfungsrichtwertes sollte eine Behandlung mit zugelassen Insektiziden erfolgen. Bei Tankmischungen mit Herbiziden, Wachstumsreglern, und Mikronährstoffdüngern sollte vorher Rücksprache mit den Pflanzenschutzmittelherstellern erfolgen.

 

Ackerfuchsschwanz frühzeitig bekämpfen „Beim Spitzen musst Du spritzen!“

Die Niederschläge der vergangenen Tage bieten optimale Bedingungen für ein zügiges Auflaufen der Wintergerste. Aber auch für Schadgräser wie zum Beispiel Ackerfuchsschwanz sind dies optimale Auflaufbedingungen. Neben dem Einsatz von Herbiziden, unterstützen ackerbauliche Maßnahmen den Bekämpfungserfolg. Walzen unmittelbar nach der Saat führt zu einem feinkrümligen Saatbett und einer dichteren oberen Bodenschicht. Das regt die Pflanzen zur Keimung an. Die Wirkstoffe der Herbizide können sich in dieser Schicht besser verteilen und die Wirkungsgrade werden verbessert.

Die meisten Bodenherbizide haben eine Zulassung ab BBCH 00. Das bedeutet, das unmittelbar nach der Saat gespritzt werden darf. In der Praxis erfolgt die erste Behandlung meistens ab dem Stadium Spitzen des Getreides, wenn die Fahrspuren sichtbar werden. Für akzeptable Wirkungsgrade gegen Ackerfuchsschwanz ist das der letzte Termin. Ab dem Stadium Spitzen muss gespritzt werden.

René Lippmann

SACHSEN-ANHALT

Mobil: 0151 19533645
E-Mail: Rene.Lippmann@skwp.de

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