Erntearbeiten laufen auf Hochtouren

Im Feld laufen die Erntearbeiten auf Hochtouren – Ackerbohnen, Mais, Kartoffeln – alles findet nun den Weg vom Feld ins Lager beziehungsweise ins Silo. Die Erträge variieren je nach Region in Ertrag, Qualität und Trockensubstanz. Neben den Erntearbeiten finden auch weitere Pflanzenschutzmaßnahmen im neu aufgelaufenen Raps statt.

Mit der Maisernte suchen etliche Läuse aus den Flächen einen neuen Wirt. Hier kommt dem Ausfallgetreide eine besondere Bedeutung zu. Um die Virusübertragung im Herbst möglichst zu minimieren, sollte hier ein ordentliches Nacherntemanagement betrieben werden. Ein Risiko für das Gelbverzwergungsvirus in Wintergerste geht von Flächen mit infiziertem Ausfallgetreide, Zwischenfrüchten, Mais und anderen Gräsern aus. Übertragen wird es von den Getreideblattläusen. Das Weizenverzwergungsvirus hingegen wird von Zikaden übertragen, die aber die gleichen Wirte nutzen wie die Getreideläuse.

In beiden Fällen sorgt eine spätere Aussaat für eine geringere Gefahr des Befalls. So sind Saaten im September deutlich anfälliger als Oktobersaaten, da die Aktivitäten der Überträger mit wärmeren Temperaturen deutlich zunehmen.

Termine

  • PotatoEurope und SugarBeet Expo am 9. und 10. September 2026 in Springe
  • Körnermaistag am 11. September 2026 auf dem Klostergut Reinshof in Göttingen