Leguminosen

Die Leguminosen befinden sich kurz vor oder bereits in der Blüte und bieten Hummeln und Bienen nach der Rapsblüte neue Nahrungsquellen. Hier sollten die abschließenden Herbizid-Maßnahmen erledigt sein.

Wintergetreide

In den Wintergetreidebeständen wurden vereinzelt Getreidehähnchen gefunden. Die Käfer kommen von den Schlagrändern her in die mittleren Bereiche der Bestände und schaben die Zellschichten zwischen den Blattadern ab. So entstehen keine Löcher, sondern die typischen streifenförmigen Fenster auf den Blättern. Eine Assimilationsfläche für die Kornfüllung kann so bei massivem Aufkommen elementar verloren gehen. Eine chemische Bekämpfung ist jedoch nur selten nötig. Da die Felder vom Rand her besiedelt werden, ist häufig eine Randbehandlung ausreichend. Viel wichtiger erscheint in diesem Jahr in den Getreidekulturen, dass die zu Hauf durchwachsenden Ungräser für eine Nacherntebehandlung kartiert bzw. mit einem Totalherbizid eliminiert und später abgemulcht werden, um so den Samenvorrat im Boden möglichst weitestgehend einzudämmen.

Zuckerrüben

Die warmen Tage der vergangenen Woche haben zu üppigem Rübenkopfzuwachs und auch zu Blattwachstum geführt. Der Reihenschluss steht kurz bevor. Trotz der vorherrschenden Trockenheit sollte nicht auf eine versiegelnde Maßnahme mit entsprechenden Bodenwirkstoffen verzichtet werden. In den folgenden Wochen stehen in dieser Kultur nur noch vereinzelt Graminizid-Behandlungen an.

Kartoffeln

Die ersten Kartoffelbestände beginnen mit der Seitensprossentwicklung. Aufgrund der trockenen Witterung haben die ersten Betriebe mit der Beregnung der Kartoffeln begonnen.