Blick aufs Feld

Vom Aufholen des vorhandenen Vegetationsrückstandes kann in unserer Region noch keine Rede sein. Anhaltende Nachtfröste um -2 °C und Tageshöchsttemperaturen selten über 12 °C bremsen die Vegetation beträchtlich. Der Winterraps befindet sich in der Entwicklung im Stadium BBCH 50 bis 53 bei einer Wuchshöhe von 15 bis 25 Zentimetern. Die Wintergerste und der Winterweizen haben ihre Triebe aufgerichtet und befinden sich je nach Aussaatzeitpunkt im Stadium BBCH 28 bis 30.

Anhaltende Trockenheit (Niederschlagsmenge März ca. 10 mm und Anfang April 2 mm) hohe Sonneneinstrahlung und starker Wind haben in den letzten Tagen für eine teils massive Winderosion in den Sommerungen (meist Erbsen) gesorgt.

Diese Bedingungen sind suboptimal für die Wirkung fester Düngemittel zur zweiten Stickstoffgabe, da sie im trockenen Oberboden schlecht in Lösung gehen. Der Fortschritt der Düngungsmaßnahmen in dieser Region ist sehr unterschiedlich, von abgeschlossen bis ausschließlich ersten Gaben.

Auf den Düngungsversuchen und angelegten Düngefenstern ist deutlich zu erkennen, dass Nmin in den Nullparzellen jetzt aufgebraucht ist.

Aufgaben der Landwirte

Die Zuckerrübenaussaat läuft auf vollen Touren, etwa 50 Prozent der Flächen sind bestellt. Die Maisaussaat und das Pflanzen der Kartoffeln sind in den Startlöchern. Für die Tierhalter geht die Grünlandpflege und Grünlanddüngung gleichzeitig einher (Schleppen, Walzen, Düngen, Nachsaat) und legt den Grundstein für ein qualitativ hochwertiges Grundfutter.

Mein Tipp

Bei notwendigen Düngemaßnahmen zu diesen vorherrschenden Bedingungen auf Ackerland empfehle ich den Einsatz von PIASAN® 28, PIASAN®-S 25/6 oder ALZON® flüssig-S 25/6, um einen zügigen Nährstoffanschluss zu gewährleisten. Bei der Grünlanddüngung kann zu den festen Düngemitteln PIAMON® 33-S, PIAGRAN® pro oder ALZON® neo-N  gegriffen werden.