Wieviel Stickstoff befindet sich auf meiner Fläche?
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des SKW Piesteritz-Newsletters zur bevorstehenden Düngesaison. Ich wünsche Ihnen alles Gute und ein erfolgreiches neues Jahr.
Die gesetzliche Sperrfrist endet
Ende Januar endet die Sperrfrist zur Ausbringung stickstoffhaltiger Dünger. Damit stellt sich die Frage der optimalen Düngestrategie. Der Düngebedarf im Frühjahr ist im Wesentlichen von drei Faktoren abhängig:
- Nährstoffbedarf der Kultur
- aufgenommene Nährstoffmenge in die Pflanze und
- Nährstoffvorrat im Boden
Hierzu lässt sich der verfügbare Stickstoff durch Bodenproben bestimmen.
Der Bodenvorrat an Stickstoff lässt sich durch eine Nmin-Analyse schlaggenau und zuverlässig vorhersagen. Hierfür wird in den drei Bodentiefen 0 bis 30 cm, 30 bis 60 cm und 60 bis 90 cm der pflanzenverfügbare Stickstoff bestimmt. Somit lässt sich die optimale Düngestrategie schlagindividuell festlegen und Nährstoffmangel oder Luxuskonsum werden vermieden.
Um aussagekräftige Nmin-Ergebnisse zu erhalten, sind mindestens 15 Einstiche je Feld erforderlich. Ist eine größere Anzahl von Flächen zu beproben, sind Dienstleister mit ihrer professionellen Technik deutlich schlagkräftiger. Es ist extrem wichtig, dass dabei die Kühlkette nicht unterbrochen wird und die Analyse in akkreditierten Laboren erfolgt. Analog zur Nmin-Analyse lässt sich auch der verfügbare Schwefel durch Smin in derselben Bodenprobe bestimmen.
Mein Tipp
Bezieh Sie Ihren Dünger rechtzeitig. Dann können Sie günstige Wetterfenster jederzeit ausnutzen. Zudem schaffen Sie ideale Voraussetzungen für einen optimalen Start der Kulturen in die Saison.


