Kälte kehrt im Norden zurück

Der Winter hält weiter Einzug im Norden mit stattlichen Minusgraden Richtung -15 Grad Celsius, jedoch sollten die Kulturpflanzen in weiten Teilen des Beratungsgebietes durch den Schneefall der letzten Tage geschützt worden sein. So heißt es weiterhin warten bis die erste Gabe vorgenommen werden kann. Durch die längere Vegetationsruhe und Kälteperioden sollten unbedingt die Flächen sorgfältig beobachtet werden ob hier etwaige Auswinterung von statten gegangen ist. Gerade bei geschwächten Beständen sollte die erste Gabe angepasst werden. Dabei empfiehlt sich in jedem Fall das PIAMON® 33-S. Mit seinem optimalen Schwefelanteil zum Stickstoff hilft es die Bestände schnell anzuschieben.

Flüssigdünger am Rand?

Flüssigdünger spielt gerade in kleinen Flächenstrukturen den Vorteil der randscharfen Applikation aus. Da Scheibenstreuer hier ihre technischen Grenzen haben, werden oftmals, je nach Arbeitsbreite, die letzten fünf Meter unterdüngt. Doch wie kann ich Flüssigdünger sicher ausbringen? Zuerst sollte hier ein Produkt mit hoher Oberflächenspannung zum Einsatz kommen, wie beispielsweise ein PIASAN® 28. Die hohe Oberflächenspannung sorgt für ein Abrollen des Flüssigdüngers bei der Applikation und gewährt so eine Aufnahme über den Boden. Des Weiteren wird eine Flüssigdüngerdüse benötigt, die es bei verschiedenen Herstellern mit der jeweiligen ISO-Größe zu kaufen gibt. Verschiedene Apps bieten hier Aufschluss über die richtige Wahl der Düse bei Ihrer gewünschten Menge und Fahrgeschwindigkeit. Einige „Riesenfehler“ mit Flüssigdünger können dennoch passieren. Wie Sie diese umgehen, erfahren Sie nächste Woche im Newsletter.

Mein Tipp: Wenn Sie Fragen rund um die Flüssigdüngung haben, kontaktieren Sie mich vor der geplanten Applikation.