Schwefelmangel vermeiden

Schwefelmangel kann mit Stickstoffmangel verwechselt werden. Im Gegensatz zum Stickstoffmangel sind die Symptome an den jüngsten Blättern zu finden. Die Blätter haben gelbe Verfärbungen. Typisch sind gelbe Streifen, die sich über das ganze Blatt durchziehen. In Getreidebeständen äußert sich Schwefelmangel in Form von gelben Nestern oder die Bestände zeigen von weitem einen hellen gelben Schimmer. Schwefelmangel kann zum Beispiel mit schwefelhaltigen Stickstoffdüngern vermieden werden. Hierfür eignen sich unser PIAMON® 33-S oder unser PIASAN®-S 25/6.

Weitere Informationen zur Schwefeldüngung finden Sie hier.

Schwefel sichert Qualität und Ertrag

Schwefel ist nicht nur ein essentielles Nährelement, es verbessert auch die Stickstoffaufnahme. Die Versorgung mit Schwefel entscheidet über Ertrag und Qualität. Bei den ersten Stickstoffdüngergaben ist besonders auf die Schwefelversorgung zu achten. Winterraps benötigt ein engeres N/S-Verhältnis als Getreide. Bei der Stickstoffdüngung im Raps sollte ein N/S-Verhältnis von 5 zu 1 vorliegen. Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln und Mais verlangen ein N/S-Verhältnis von 10 zu 1.

PIAMON® 33-S, unser bewährter Stickstoff-Schwefel-Dünger bietet sich dafür an. Auch stabilisierte Düngermischungen des Handels, zum Beispiel raps-power® neo oder getreide-power® neo mit Schwefel eignen sich dafür sehr gut. Selbstverständlich bieten auch unsere flüssigen Düngemittel, wie zum Beispiel PIASAN®-S 25/6, eine optimale Versorgung mit Stickstoff und Schwefel.

Unsere stabilisierten flüssigen Produkte mit Schwefel, wie zum Beispiel ALZON® flüssig-S 25/6 und ALZON® flüssig-S 22/4, können deutlich vor dem Vegetationsbeginn ausgebracht werden. Sie bieten aufgrund der verlängerten Ammoniumphase Schutz vor Auswaschung und gasförmigen Verlusten.

Mein Tipp

Nutzen Sie die Vorteile von stabilisierten Stickstoff-Schwefel-Düngern. Düngergaben können zusammengefasst werden und die Düngung kann schon vor dem Vegetationsbeginn erfolgen. Das baut Arbeitsspitzen ab.