Blick auf die Felder

In weiten Teilen verzeichnen wir einen erneuten Wintereinbruch mit bis zu 15 cm Neuschnee im Raum Frankfurt. In Nordhessen wurden vereinzelt die günstigen Frostbedingungen zur Düngung genutzt, bevor die angekündigten Niederschläge die Befahrbarkeit nicht mehr zulassen.

Getreidedüngung

Heute möchte ich Ihnen mehrere Möglichkeiten der Düngeranwendungen aufzeigen. Eine einzige pauschale Empfehlung möchte ich aufgrund der vielfältigen Unterschiede in den Regionen und den einzelnen Betrieben nicht geben. Falls Fragen zu den von mir aufgezeigten Möglichkeiten aufkommen, wenden Sie sich bitte gern an mich.

Ich unterscheide in den ersten beiden Abbildungen zwischen Futtergetreide (N-Mengen bis ca. 150 kg/ha – hier ist eine Einmalgabe möglich) und Qualitätsgetreide (hier sind mindestens zwei Gaben für optimalen Ertrag/Qualität zu empfehlen).

Zur ersten Abbildung:

Sie können zu Futtergetreide konventionell in zwei Gaben düngen. Wenn Sie stabilisiert düngen möchten, haben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten: Neben der Einmalgabe des stabilisierten Düngers, kann es regional auch Sinn machen, konventionell anzudüngen und dann stabilisiert weiter zu fahren.

Zur zweiten Abbildung:

Zum Qualitätsweizen sind traditionell drei Gaben zu fahren. Mit den ALZON®-Düngern wird oft die erste Überfahrt vor oder zu Vegetationsbeginn ausgebracht und die zweite zu Beginn des Schossens ab BBCH 32. Eine weitere in der Praxis erprobte Variante ist eine erhöhte erste Düngung stabilisiert und dann noch eine vorgezogene Ährengabe zur Qualitätsabsicherung.

Auf den folgenden Abbildungen sind die Empfehlungen unserer Produkte aufgelistet.

Termine

25./26. Februar 2026 – Düsser Milchviehtage der LWK NRW