Neujahrsgruß

Ich wünsche allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr mit viel Zuversicht.
Des Weiteren möchte ich in dieser Woche auf die „Deutsche Ingenieurskunst“ eingehen.
Das Haber-Bosch-Verfahren – Schlüsselprozess der chemischen Industrie
Das Haber-Bosch-Verfahren ist eines der zentralen Verfahren der chemischen Industrie und bildet die Grundlage für die weltweite Ammoniakproduktion. Seit seiner industriellen Umsetzung durch Carl Bosch Anfang des 20. Jahrhunderts ermöglicht es die großtechnische Synthese von Ammoniak aus Stickstoff und Wasserstoff und zählt bis heute zu den wichtigsten Hochdruckprozessen.
In der industriellen Praxis wird das Verfahren unter extremen Bedingungen betrieben: Temperaturen von etwa 450 °C und Drücke von bis zu 300 bar sind notwendig, um wirtschaftliche Ausbeuten zu erzielen. Moderne Eisenkatalysatoren sowie komplexe Reaktor- und Anlagentechnik machen das Haber-Bosch-Verfahren zu einem Paradebeispiel für industrielle Prozessführung und kontinuierliche Optimierung. Der erzeugte Ammoniak dient als unverzichtbarer Ausgangsstoff für Düngemittel, aber auch für zahlreiche weitere Produkte, etwa in der Kunststoff-, Kühlmittel- oder chemischen Grundstoffindustrie.
Angesichts steigender Energiepreise und klimapolitischer Anforderungen steht das Verfahren zunehmend im Fokus nachhaltiger Industrieansätze. Neben grünem Wasserstoff gewinnt auch der Einsatz von Gas aus Biogasanlagen an Bedeutung. Biogas kann nach entsprechender Aufbereitung als erneuerbare Quelle für Wasserstoff dienen und fossiles Erdgas teilweise ersetzen. Dadurch lassen sich CO2-Emissionen reduzieren und bestehende Haber-Bosch-Anlagen schrittweise in nachhaltigere Produktionskonzepte integrieren, ohne auf bewährte industrielle Infrastruktur zu verzichten.
Blick auf die Felder
In den meisten Regionen des Bratungsgebietes liegt Schnee oder ist auf dem Weg, so dass davon ausgegangen wird, dass das keine negativen Auswirkungen auf die Bestände hat.
Tipp vom Koch
Nutzen Sie im neuen Jahr die Fachtagungen zum Austausch und zur Information, auch die SKW Piesteritz ist wieder mit einigen Fachtagungen vertreten.
