Blick ins Feld
Der Start der Vegetation rückt nun doch näher und die Aussichten aufsteigende Temperaturen erfordern oft letzte Vorbereitungen für den Beginn der Feldarbeiten. Auch wenn der letzte Frost teilweise noch nicht komplett aus dem Boden verschwunden ist, ist nun der meiste Schnee geschmolzen. Sofern das Wasser, welches teilweise wieder auf den Flächen steht, weil der Frost ein Versickern verhindert, verschwunden ist und die Befahrbarkeit gegeben ist, kann mit den ersten Düngegaben begonnen werden.
Besonderes Augenmerk sollte hier auf den Raps gelegt werden, da dieser zu Vegetationsstart einen größeren und zeitigeren Nährstoffbedarf benötigt als das Getreide. Auch sollte hier eine höhere Schwefelgabe von ca. 40 bis 50 kg Schwefel pro Hektar erfolgen, um das Ertragspotential auszuschöpfen. Eine Anwendung von PIAMON® 33-S bietet sich hier an, um Stickstoff und Schwefelbedarf in einer Gabe zu kombinieren und für einen optimalen Start zu sorgen. In einer zweiten Gabe mit PIAGRAN® pro zum Schossen kann dann die Rapsdüngung abgeschlossen werden. Soll auf eine Eingabenstrategie gesetzt werden, kann mit den rapspower-Mischungen, einer Kombination aus ALZON® neo-N und PIAMON® 33-S, auch der gesamte Dünger in einer Überfahrt appliziert werden. So lässt sich das Wasser aus dem Winter noch hervorragend für eine Verteilung im Boden nutzen, eine Überfahrt sparen und dem Raps stehen die ganze Zeit über ausreichend Nährstoffe zur Verfügung und wächst in keinen Mangel hinein.
Mein Tipp

Stellen Sie bei den steigenden Temperaturen zeitig Gelbschalen im Raps auf und kontrollieren Sie diese auf Schädlinge, um keinen Zuflug in die Bestände zu verpassen.
