Blick ins Feld
Niederschlagsmengen teilen sich mit Nord-Süd-Gefälle, während es im nördlichen Teil weniger Niederschlag gegeben hat, waren die Mengen an Regen im südlichen Bereich teils ergiebiger. Nichtsdestotrotz sollten nun die bereits applizierten Düngermengen im Wurzelraum der Pflanzen angekommen und in den kommenden Tagen und Wochen weiter von den Pflanzen aufgenommen werden.

Erste Maßnahmen lassen die Bestände teilweise schon durchgrünen. Raps geht in das Streckungswachstum, wobei auch hier regional starke Unterschiede zu verzeichnen sind. Soll hier noch mit Flüssigdünger gearbeitet werden, ist unbedingt darauf zu achten, dass die Knospe von den Hüllblättern noch gut umschlossen ist. Ansonsten kann es unwiderrufliche Schäden an den Knospen geben und damit zum Ertragsausfall kommen. Alternativ kann auf Schleppschläuche zurückgegriffen werden, wobei auch hier sorgfältig gearbeitet werden muss, denn die Schläuche müssen zwingend unten im Bestand laufen. Im Getreide lässt sich die zweite Gabe noch problemlos bis zum BBCH-Stadium 37 mit Flüssigdüngerdüsen ausbringen, sofern die Grundsätze der Flüssigdüngung beachtet werden.
