Blick auf die Felder

Beste Bedingungen für die Feldarbeit. Die Raps- und Gerstenflächen sind zumindest einmal gedüngt. Vielerorts hat das Abfahren der Weizenflächen mit Dünger ebenfalls begonnen, sowohl mineralisch, als auch organisch. Die Flächen für die Sommerungen werden vorbereitet. Die Düngergranalie hat sich mit der Bodenfeuchte gut gelöst und die angekündigten Niederschläge transportieren die Nährstoffe zu den Wurzeln.

Zuckerrüben

Die Kultur kann sowohl konventionell in zwei Gaben als auch stabilisiert in einer Gabe gedüngt werden. Wie bei den Anwendungsempfehlungen zu sehen ist, stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung.

Der Einsatz eines Stickstoffschwefelproduktes wie z. B. ein PIAMON® 33-S oder ein PIASAN®-S 25/6, bzw. im stabilisierten Bereich ein getreide-power® neo-N oder der ALZON® flüssig-S 25/6 haben hier große Vorteile für die optimale Stickstoffausnutzung. Bei den ALZON®-Düngemitteln können Sie die gesamte Gabe zur Saat ausbringen.

In der Vergangenheit wurde sowohl für ein PIAGRAN® pro als auch ein ALZON® neo-N eine Empfehlung zur Ausbringung von 14 Tage vor der Aussaat ausgesprochen. Mit dem Ureaseinhibitor ist eine Düngung zur Saat ebenfalls möglich.

Der Inhibitor unterbindet die pH-Wert-Anhebung direkt an der Granalie und wirkt somit einer möglichen Ammoniakkonzentration um das Düngekorn entgegen.

Tipp vom Koch

Nutzen Sie stabilisierte Düngungssysteme, um Gaben zusammenzufassen. Zum einen um möglichen Trockenperioden oder auch starken Niederschlagsereignissen entgegen zu wirken – unter noch feuchten Bedingungen kann der Dünger appliziert werden und sich lösen und ist dennoch vor Auswaschung geschützt. Zum anderen sparen Sie eine Überfahrt und somit Sprit, was bei diesen Preisen nicht unerheblich sein kann.