Der Winter hat sich verabschiedet
Mit den milderen Temperaturen sind am Wochenende auch die letzten Schneereste abgeschmolzen. Da die Böden regional noch bis zu einer Tiefe von 50 bis 60 cm gefroren sind, steht vielerorts das Wasser auf den Feldern und sammelt sich besonders in den Senken und den Fahrspuren.

Mit den Niederschlägen der letzten Wochen hat sich die Bodenwassersituation in der oberen Bodenschicht bis 60 cm laut Deutschem Wetterdienst am 21. Februar deutlich verbessert. So lagen im Nordosten die nutzbaren Feldkapazitäten auf den leichten Böden zwischen 80 bis 100 Prozent und auf den besseren Böden flächendeckend bei 100 Prozent.


Düngungsstart – Geduld ist weiter gefragt
Da die Böden derzeitig überwiegend wassergesättigt und nicht befahrbar sind, muss die Startdüngung weiter aufgeschoben werden. In den nächsten Tagen werden die Witterungsbedingungen allerdings zunehmend trockener und mit der erwarteten deutlichen Erwärmung wird sich auch die Befahrbarkeit und die Aufnahmefähigkeit der Böden zunehmend verbessern – wir brauchen also noch etwas Geduld für den geplanten Düngungsstart.
Zur Startdüngung an die Schwefelversorgung denken
Zur ersten Gabe sollte unbedingt neben einer standortangepassten Stickstoffdüngung auch auf eine bedarfsgerechte Schwefelversorgung geachtet werden. Vorzugsweise können diese Maßnahmen mit einer kombinierten Stickstoff-Schwefel-Düngung in einer Gabe appliziert werden. Für eine stabilisierte Düngung steht unser Produkt ALZON® flüssig-S 25/6 zur Verfügung. Im Bereich der konventionellen Stickstoffdüngung empfiehlt sich die Anwendung unserer Produkte PIASAN®-S 25/6 oder PIAMON® 33-S in der traditionellen Gabenteilung.
