Anhaltende Vegetationsruhe

Das winterliche Wetter mit durchgehenden Minustemperaturen und regionalen Schneefällen bleibt uns vorerst noch erhalten. Erfreulicherweise haben die Witterungsbedingungen seit Mitte Dezember für eine durchgängige Vegetationsruhe der Wintersaaten gesorgt. Die Feldbestände sind relativ gut abgehärtet und haben bislang den Winter recht gut überstanden.

Die Böden sind weiterhin durchweg gefroren und die Bodentemperatur in fünf Zentimeter Höhe lag laut Deutschem Wetterdienst am 30. Januar im Nordosten um die -2 °C.

Düngungsstart verschiebt sich

Am 1. Februar endete nach den Regelungen der Düngeverordnung die Sperrfrist für die Stickstoffdüngung. Auf Grund der gegenwärtigen Witterungsbedingungen muss die Startdüngung aber noch um einige Zeit verschoben werden. Sollte nach einer Wetteränderung mit milderen Temperaturen die Aufnahmefähigkeit und Befahrbarkeit der Böden gegeben sein, kann mit der Startdüngung im Winterraps begonnen werden. Zu den sehr frühen Terminen im Februar sollten dann ausschließlich stabilisierte Stickstoffdünger wie ALZON® neo-N oder ALZON® flüssig-S 25/6 zum Einsatz kommen. Hier kann auf Grund des in diesen Produkten enthaltenen Nitrifikationsinhibitors die gesamte geplante Stickstoffmenge zum Raps in einer Gabe appliziert werden.

Organische Düngung stabilisieren

Bei der Ausbringung von Gülle oder Gärsubstraten sollte unbedingt auf eine Stabilisierung des Ammoniumstickstoffs geachtet werden. Der Einsatz von PIADIN® bietet dafür eine langjährig bewährte Technologie. Durch den im Produkt enthaltenen Nitrifikationsinhibitor wird eine ammoniumbetonte Pflanzenernährung gewährleistet und mögliche Nitratverlagerungen werden dadurch nachhaltig minimiert. Die Aufwandmengen richten sich nach dem Anwendungszeitpunkt der zu düngenden Kultur und sind in der obenstehenden Abbildung aufgeführt.