Situation der Bodenfeuchtigkeit bleibt angespannt

Die Regenschauer am 3. und 4. Mai fielen mit zwei bis zehn Millimeter leider viel zu gering aus, um die angespannte Situation im Land merklich zu entschärfen.

Seit Februar sind die im Nordosten gefallenen Niederschläge auf einem extrem niedrigen Niveau und die Situation der Bodenfeuchtigkeit hat sich von Woche zu Woche weiter dramatisch zugespitzt. Ein Blick auf die Wetterstation in Schwerin zeigt sehr anschaulich die besorgniserregende Entwicklung der Bodenfeuchtigkeit für diesen leichten Standort in der Bodentiefe bis 60 Zentimeter Tiefe. Für diese Station weist die nutzbare Feldkapazität gegenwärtig einen Wert von knapp über 20 Prozent aus. Dieser extrem niedrige Wert ist für den aktuellen Zeitraum beispiellos und wurde im Mai bisher noch nicht gemessen.

Bislang konnten die besseren Böden im Land die Trockenheit noch kompensieren. Leider zeichnet sich derzeit auch hier eine weitere Verschärfung ab. Laut Deutschem Wetterdienst lag am 9. Mai die nutzbare Feldkapazität in der Bodenschicht von 0 bis 60 Zentimeter zwischen 50 bis 70 Prozent.

Stickstoffdüngung – Warten auf Regen

Viele Betriebe haben die Regenschauer zum Monatsbeginn für die Stickstoffdüngung genutzt und witterungsbedingt die Düngungstermine im Winterweizen angepasst und vorverlegt. Für die nächsten Düngungsmaßnahmen muss leider auf den meisten Standorten auf die nächsten Niederschläge gewartet werden.

Termine

Am 4. Juni 2025 findet unser Feldtag in Cunnersdorf bei Leipzig statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Melden Sie sich jetzt an!

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier.