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Mit optimaler Kaliumversorgung die Stickstoffeffizienz verbessern

Speziell auf tonreichen Böden sollte besonderes Augenmerk auf die Kaliumversorgung gerichtet werden, weil eine Defizitsituation zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit des Ammoniumstickstoffs führen kann. Ursache dafür ist die Ammoniumfixierung in den Zwischenschichten der Tonminerale in Abwesenheit von Kalium.

Abb. 1: Herbstdüngung mit ALZON flüssig-S 25/6 bei schwachem Wachstum durch ungünstige Witterungsbedingungen und schlechter Stickstoffverfügbarkeit nach verspäteter Saat

Der Winterraps nimmt im Zeitraum von der Saat bis zur Vegetationsruhe große Stickstoffmengen auf. Dabei können die Bestände dank intensivem Wurzelwachstum den im Boden verfügbaren Mineralstickstoff effektiv nutzen. Oft reicht dieser auch für eine optimale Vorwinterentwicklung aus.

Rinderhaltende Betriebe benötigen Grundfutter. Dies wird durch Maisanbau und Grünlandnutzung sichergestellt. Eine Abfuhr organischer Substanz von der Fläche ist mit einem Export von Nährstoffen verbunden. Diese Nährstoffe müssen dem Grünland wieder zugeführt werden.

Weg frei für die Folgekultur

Die Getreideernte ist in vollem Gange. Ist eine Fläche abgeerntet, werden häufig schon die ersten Bodenbearbeitungsmaßnahmen durchgeführt und Zwischenfrüchte gesät, um die idealen Bedingungen für die Folgekultur zu schaffen. Denn es gilt: „Nach der Ernte ist vor der Ernte“.

Stoppelbearbeitung: Beste Voraussetzungen für die Folgekultur

Mit dem Stoppelsturz werden schon frühzeitig in einem hohen Maße die Anbaubedingungen für das kommende Anbaujahr geprägt. Das Ziel ist es, die Restfeuchte im Boden zu erhalten und die Rotte von Pflanzenresten, insbesondere vom Stroh, zu fördern.

Der Stickstoffentzug von Grünland richtet sich nach dem Ertragsniveau des Standortes sowie der Art und Intensität der Nutzung. Er liegt bei hoher Schnittintensität für qualitativ hochwertiges Grünland bei 240 kg N/ha, bei sehr hohem Ertragsniveau auch darüber.

Vergleich ökologische und konventionelle Landwirtschaft

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel den Anteil des ökologischen Landbaus an der landwirtschaftlichen Nutzfläche bereits im Jahr 2030 auf 25 Prozent zu steigern. Dabei ist zu beachten, dass sich beide Landbewirtschaftungssysteme bei der Düngung und beim Pflanzenschutz grundsätzlich voneinander unterscheiden.

Strohdüngung für die Bodenfruchtbarkeit

Nachdem die Ernten der letzten Jahre vielerorts wegen der Trockenheit unterdurchschnittlich ausgefallen sind, gewinnen mitunter zusätzliche Einnahmequellen an Relevanz. Eine Möglichkeit, um sich in „klammen Zeiten“ die Kasse etwas aufzubessern, kann der Verkauf von Stroh sein.

Die Ernte beginnt – Lager, Mähdrescher und Strohzerkleinerung im Auge haben

Die schönste Zeit im Jahr ist für viele die Ernte. Auf diesen Höhepunkt arbeitet der Landwirt das ganze Jahr hin. Mit den besten Dünge-, Pflanzenschutz- sowie Bodenbearbeitungsstrategien will jeder die höchsten Erträge erzielen. Damit bei der anstehenden Getreideernte alles klappt, bedarf es einer guten Vorbereitung. Dadurch kann viel Stress vermieden werden.

Stickstoffdüngung im Kohlanbau

Kohl wird in Deutschland vor allem für die Humanernährung angebaut. Um den hohen Ansprüchen des deutschen Verbrauchers gerecht zu werden, wird der Ertrag häufig dem Produktionsziel „hohe Qualität“ untergeordnet.

Das in vielen Regionen nunmehr dritte trockene Frühjahr in Folge macht auch um die Versuchsfelder der Landwirtschaftlichen Anwendungsforschung der SKW Piesteritz keinen Bogen. Im April konnten gerade einmal 2 Millimeter Niederschlag verzeichnet werden. Und auch im Mai stehen kurz vor Monatsende neben einigen belanglosen Schauern nur zwei richtig nasse Tage mit jeweils 15 Millimetern Regen zu Buche.

Weizenähren auf dem Feld

Die klassische Blattdüngung ist insbesondere unter trockenen Bedingungen eine Möglichkeit, die Bestände zusätzlich mit Stickstoff, aber auch Schwefel zu versorgen. Besonders häufig wird sie bei Winterweizen nach der Blüte zur Erhöhung des Rohproteingehaltes angewendet. Große Nährstoffmengen lassen sich mit dieser Maßnahme allerdings nicht ausbringen.

Bei der Vermarktung von Qualitätsweizen spielen Qualitätsparameter wie Fallzahl, Sedimentationswert und Rohproteingehalt eine große Rolle. Diese werden entscheidend durch Sorteneigenschaften und Bestandsentwicklung geprägt. Aber auch eine späte Stickstoffgabe – die sogenannte Qualitäts- oder Ährengabe – begünstigt die Qualität.

Düse für Flüssigdüngung

Exakt und gleichmäßig bis zum Feldrand, auch bei großen Arbeitsbreiten und ungünstigen Windverhältnissen - dazu noch gute und kalkulierbare Verfügbarkeit bei trockenen Verhältnissen wie im Frühjahr 2020. Das ist der Wunsch vieler Landwirte bei der Düngung.

Rohproteingehalt absichern

Weil die Schwefelnachlieferung aus dem Bodenvorrat schwer abzuschätzen ist, sollte zur Erzielung hoher Kornerträge und Rohproteingehalte beim Winterweizen mit der abschließenden Düngergabe nicht nur Stickstoff, sondern im Bedarfsfall auch Schwefel appliziert werden.