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Untersuchungen aus der Wissenschaft zeigen, dass die Reduktion der Gesamtdüngemenge um 20 Prozent in den Roten Gebieten nicht zielführend ist. Allein durch die Heterogenität des einzelnen Schlages lassen sich kaum Gebiete festlegen, in denen pauschal 20 Prozent weniger gedüngt werden darf.

Was hat das Düngejahr 2020 gebracht?

Die Erträge 2020 waren sehr heterogen. Es wurden Erträge zwischen 20 Doppelzentnern Roggen pro Hektar und 128 Doppelzentnern Weizen pro Hektar gemeldet. Im Unterschied zu 2019 waren die Erträge vor allem im Süden zufriedenstellend, während die Erträge im Norden unter dem Eindruck von Spätfrösten und Trockenheit oft unterdurchschnittlich ausfielen.

Versuchsergebnisse Mais 2020

An unserem Versuchsstandort in Cunnersdorf konnte nur etwas mehr als die Hälfte des üblichen Ertrags geerntet werden. Im Gegensatz dazu wurden auf anderen Standorten normale Erträge erzielt. Unter diesen sehr differenzierten Bedingungen konnten mit stabilisierten Stickstoffdüngern einschließlich PIADIN® zu Gülle beachtliche Mehrerträge erzielt werden.

Die Grunddüngung ist in den von Veredelungswirtschaft gekennzeichneten Regionen ein kaum besprochenes Thema, weil die Düngung von Phosphor, Kalium und Magnesium über die Kreislaufwirtschaftsdüngerapplikation einfach mit erfolgt.

Hohe Erträge sind der Schlüssel zur globalen Ernährungssicherung. Ohne Wurzeln geht dabei jedoch nichts. Wurzeln sind für Entwicklung und Wachstum von Pflanzen von großer Bedeutung. Sie verankern die Pflanze sicher in der Erde, nehmen Wasser und Nährstoffe aus dem Boden auf, wandeln Ionen um, speichern fotosynthetische Produkte und synthetisieren eigene Wachstumsregulatoren.

Im Kampf gegen den Maiszünsler hat Landwirt Martin Reinhart schon einige Erfahrungen gesammelt. "Da gibt es verschiedene Strategien, von der Fruchtfolge bis zum Einsatz chemischer und neuerdings auch biologischer Präparate. Entscheidend ist jedoch die Stoppelbearbeitung, um ein Überwintern der Larven zu verhindern", meint der 27-jährige.

Die nutzbare Feldkapazität in 0 bis 60 cm sank schon im April erneut unter 30 Prozent. Bei anhaltender Trockenheit wird es schwieriger eingesetzte Stickstoffdünger effizient zu verwerten. Ein Lösungsansatz ist die Nutzung stabilisierter Dünger. Anhand aktueller Versuchsergebnisse lässt sich zeigen, welche Ertragsvorteile eine stabilisierte Düngung bietet und welche Strategien empfehlenswert sind.

Die erneut trockenen und warmen Witterungsverhältnisse in der Vegetationsperiode 2020 verdeutlichen, dass sich die Landwirtschaft zunehmend mit solchen klimatischen Bedingungen auseinandersetzen muss. Bei anhaltender Trockenheit wird es schwieriger, hohe Erträge zu erzielen und Stickstoffdünger effizient zu nutzen.

Marco Habendorf (Lausnitzer Hügelland Agrar AG) schiebt Entscheidungen eigentlich nicht gerne auf die lange Bank. Doch gegenwärtig ist er sich unsicher, ob er Veränderungen im Pflanzenbau vornehmen sollte und wenn ja, welche.

Ein normal entwickelter Raps mit etwa 40 Pflanzen/m² bildet bis zur Winterruhe 8 bis 12 Blätter und damit eine oberirdische Biomasse von 1 bis 1,5 kg/m² aus. Die damit aufgenommene Stickstoffmenge bewegt sich im Bereich von 50 bis 75 kg Stickstoff/ha. Höhere oder niedrigere Werte sind Indikatoren für eine gesteigerte oder verringerte Stickstoffaufnahme.

Grundsätzlich muss für eine Herbstdüngung der Nachweis eines Düngebedarfes ermittelt und aufgezeichnet werden. Eine Stickstoffdüngung ist dann bis zum 1. Oktober in Höhe des Stickstoffdüngebedarfs, jedoch nur bis zu maximal 30 kg Ammoniumstickstoff oder 60 kg Gesamtstickstoff je Hektar möglich.

Zwischenfrüchte binden Nährstoffe und schützen sie vor Auswaschung über den Winter. Ferner sind sie ein wichtiger Baustein im Rahmen des Bodenfruchtbarkeitsmanagements. Ein zweiter, mindestens ebenso wichtiger Aspekt, dessen Betrachtung in dieser Hinsicht lohnenswert ist, betrifft unsere wirtschaftseigenen organischen Düngemittel.

Grundsätzlich sind bei der Integration einer Zwischenfrucht in das bestehende Fruchtfolgesystem Verträglichkeitsprobleme durch die Auswahl einer geeigneten Zwischenfruchtmischung zu vermeiden. Die Zwischenfruchtarten sind dabei so zu wählen, dass sie die Fruchtfolge bereichern und nicht etwa neue Schwierigkeiten mit sich bringen oder bestehende Probleme verstärken.

Damit wir über das ganze Jahr Kartoffeln essen und Kartoffelprodukte hergestellt werden können, müssen diese gelagert werden. Worauf kommt es an bei der Lagerung von Kartoffeln? Drei Punkte führen zum Erfolg: kühl, dunkel, trocken.

Bei der Ernte gibt es große Herausforderungen, denn die Kartoffel muss von Fremdbestandteilen wie Erde oder Kluten getrennt werden. Eine Aufgabe, die mit dem Kartoffelroder gemeistert wird. Die größten Einflussfaktoren auf die Ernte sind neben der Witterung die Bodenart und der Bodenzustand.