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Witterungsangepasste Düngestrategie

Die Witterung der Jahre 2018 und 2019 aber auch die aktuelle Situation zeigen, dass wir uns zunehmend an extreme Wettersituationen anpassen müssen. Die größte Herausforderung für eine bedarfsgerechte Stickstoffversorgung ergibt sich aus der wachsenden Ungleichverteilung des verfügbaren Wassers. Deshalb gilt es Düngungsstrategien flexibel anzupassen, um diese effizient zu gestalten. Dies gelingt durch die gezielte Nutzung aller Vorteile einer stabilisierten Stickstoffdüngung mit Nitrifikationsinhibitor und Ureaseinhibitor und deren Anwendung im „Baukastensystem“.

Langjährige Versuchen belegen Ertragsvorteile durch den Nitrifikationsinhibitor im Rahmen der ALZON®-Flüssigdüngung sowohl für nasskalte Frühjahre als auch bei ausgeprägter Frühjahrs- oder Frühsommertrockenheit (Abb. 1).

Diese Vorteilseffekte sind auf alle ALZON®- Dünger übertragbar. Sie gehen zum einen auf die wirksame Minderung von Austragsverlusten bei Nässe zurück. Andererseits erhöht sich die Effizienz der Düngung auch im Zuge der Gabenzusammenfassung, wenn es gelingt, ineffiziente Teilgaben in Trockenperioden zu vermeiden.

Feuchtigkeit zu Vegetationsbeginn gut nutzen und Schutz vor Verlagerung

Aktuell ist eine hohe bis sehr hohe Bodenfeuchte in 0 bis 60 cm gegeben. Regional schränkt Nässe die Befahrbarkeit und Düngungsmaßnahmen ein. Unter diesen Bedingungen bietet sich ein harnstoffbasierter Dünger mit Nitrifikationsinhibitor an. Durch die vorhandene Bodenfeuchte und weitere Niederschläge verteilt sich der Dünger-Stickstoff leicht und schnell im Wurzelraum von Raps oder Wintergetreide.

Für den Fall weiter anhaltender nasser Bedingungen sind mit stabilisierten Stickstoffdüngern Stickstoffverlagerung oder Stickstoffaustrag nicht zu befürchten. Der Nitrifikationsinhibitor verhindert eine rapide und übermäßige Nitratbildung. Der Dünger-Stickstoff liegt vorwiegend als Ammonium vor und ist somit nicht nur vor Verlagerung, sondern auch vor Denitrifikationsverlusten geschützt. Ausgehend vom ermittelten Stickstoffbedarf der Kulturen können somit Stickstoffgaben zusammengefasst werden, die eine bedarfsgerechte Pflanzenernährung über einen langen Entwicklungszeitraum mit wechselnder Witterung garantieren (Abb.2).

Was passiert, wenn es wieder zu trocken wird?

Sollte der aktuell feuchten Witterungsperiode, wie häufig in den vergangenen Jahren, Frühjahrstrockenheit folgen, wird eine zeitlich gestaffelte Stickstoffversorgung über mehrere Teilgaben immer schwieriger und ineffizient. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine ausgeglichene Stickstoffversorgung, insbesondere mit ALZON® neo-N (Harnstoff mit Urease- und Nitrifikationsinhibitor), sehr gut gelingt.

Die empfohlenen Einmalgaben der gesamten Stickstoffmenge zu Raps, Gerste und Roggen, aber auch zu Sommerkulturen wie Mais, Hafer, Geste, Kartoffeln oder Zuckerrüben, sichern eine optimale Pflanzenernährung bei späterer Trockenheit, ohne dass sich die Bestände überproportional vegetativ entwickeln (Abb. 2).

Winterweizen muss mit stabilisierten Stickstoffdüngern zweimal gedüngt werden. Dabei sind für die zweite Stickstoffgabe mit PIAGRAN® pro oder PIAMON® 33-S gezielt und flexibel günstige (feuchte) Bedingungen zu wählen (Abb. 3 und Abb. 4).

Speziell auf Standorten mit häufigen Trockenperioden ist es sinnvoll, einen gewissen Anteil des Düngebedarfs (zum Beispiel 40 kg N/ ha) zurückzuhalten und diesen nur dann einzusetzen, wenn Regenfälle im fortgeschrittenen Frühjahr noch einmal für gute Wachstumsbedingungen sorgen. Als Dünger der Wahl für eine solche fakultative Spätgabe empfehlen sich PIAGRAN® pro oder PIAMON® 33-S (Abb. 5).

Stickstoff besser ausnutzen – die Düngeverordnung lässt keine andere Wahl

Harnstoff mit Urease- und Nitrifikationsinhibitor bietet ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Düngerapplikation, welche im Zuge des Klimawandels zunehmend witterungsorientiert erfolgen muss. Ein zentraler Baustein ist dabei die Möglichkeit des Vorverlegens und Zusammenfassens von Einzelgaben. Ähnlich positive Effekte lassen sich im späteren Vegetationsverlauf durch die gezielte Ausnutzung feuchter Witterungsphasen erreichen. Insgesamt kann die Stickstoffaufnahme im Bereich von 5 bis 19 kg N/ ha und die Stickstoffeffizienz um drei bis maximal 19 Prozent verbessert werden.

Ertragssicherheit und hohe Düngerstickstoff-Ausnutzung

stabilisierte Stickstoffdünger gewährleisten:

  • die optimale Nutzung der Bodenfeuchte im zeitigen Frühjahr bei gleichzeitigem Schutz vor Stickstoffausträgen
  • die flexible Nutzung feuchter Witterungsabschnitte zu späteren Zeitpunkten
  • eine verbesserte Bereitstellung von Stickstoff im Wurzelraum
  • flexible Düngungssysteme mit hoher Start- beziehungsweise Einmalgabe (Einsatz von Urease- und Nitrifikationsinhibitoren) und variabel angepasster Zweitgabe (Einsatz von Ureaseinhibitoren)
  • mehr Ertragsstabilität in schwierigen Witterungsphasen

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