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Versuchsergebnisse Wintergetreide 2020

Über die Witterungsbedingungen muss nicht mehr viel berichtet werden. Nachdem schon die Jahre 2018 und 2019 viel zu trocken waren, sank auch 2020 die nutzbare Feldkapazität (nFK) in 0 bis 60 cm schon im April erneut unter 30 Prozent. Ein weiteres Zeichen dafür, dass sich auf derartige Bedingungen langfristig eingestellt werden muss. Bei anhaltender Trockenheit wird es schwieriger eingesetzte Stickstoffdünger effizient zu verwerten. Ein Lösungsansatz ist die Nutzung stabilisierter Dünger. Anhand aktueller Versuchsergebnisse des Jahres 2020 lässt sich zeigen, welche Ertragsvorteile eine stabilisierte Düngung bietet und welche Anwendungsstrategien empfehlenswert sind. Die Daten zur Stickstoffeffizienz werden aktuell erarbeitet. Wir informieren dazu detailliert im Rahmen unserer Fachtagungen Düngung.

 

Vorgezogene Stickstoffgaben in Winterweizen vielversprechend

Je nach Bodenbonität und lokalen Niederschlagsereignissen war die Wasserversorgung des Winterweizens noch bis Anfang/Mitte Juni annähernd gegeben. Die anschließende Kornfüllungsphase war jedoch an vielen Standorten durch Wassermangel beeinträchtigt. Der Kornertrag am Standort Cunnersdorf (Bodenzahl 50, Lehm) lag mit 80 bis 90 dt/ha um 20 bis 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnittsertrag.

ALZON® neo-N zeigte im Mittel aus 10 Versuchen an verschiedenen Standorten im Rahmen einer 2-geteilten Stickstoffgabe mit vorgezogener 1. Stickstoffgabe vor Vegetationsbeginn einen signifikanten Mehrertrag von 4 dt/ha im Vergleich zu KAS (Abbildung 1). Die abschließende 2. Stickstoffgabe erfolgte dann beginnend ab BBCH 32 bis 37. Diese orientierte sich weniger am Entwicklungsstadium als am Wettergeschehen und der Bodenfeuchte. Damit bestätigt sich auch in Winterweizen erneut die Überlegenheit einer vorgezogenen 1. Stickstoffgabe vor Vegetationsbeginn bei Anwendung des stabilisierten Düngers ALZON® neo-N mit Urease- und Nitrifikationsinhibitor.

PIAGRAN® pro erzielt auch 2020 bei 3-geteilter Stickstoffgabe die gleiche Düngewirkung wie KAS.

 

Auch bei hohen Nmin-Werten geht noch was

In einem Versuch am Standort Hadmersleben konnte die gute Wirksamkeit stabilisierter Dünger auch im Falle hoher Nmin-Werte und dadurch bedingtem niedrigen Stickstoffdüngebedarf nachgewiesen werden (Abbildung 2).

Wintergerste durch Spätfrost geschädigt

Die Wintergerste wurde in vielen Regionen durch Spätfröste derart geschädigt, dass das Ertragsniveau bei weniger als 50 Prozent des Normalertrags lag. Eine Düngewirkung ist unter diesen Bedingungen nicht sinnvoll nachweisbar. Lediglich ein Versuch in Elsdorf (Hessen) war auswertbar (Abbildung 3). Hier erzielte ALZON® neo-N bei vorgezogener Einmalgabe (184 kg Stickstoff/ha) einen Ertrag von 97,5 dt/ha sowie 88,4 dt/ha bei Applikation zu Vegetationsbeginn im Vergleich zu einer zweigeteilten KAS-Düngung mit 81,6 dt/ha. Auch die Kombination von vorgezogener Gabe ALZON® neo-N mit einer zweiten Gabe PIAGRAN® pro zu BBCH 37 bewirkte einen hohen Ertrag.

Schnell gelesen

Die stabilisierten Düngungssysteme und besonders ALZON® neo-N, allein oder im „Baukastensystem“ mit anderem Dünger, haben unter den extrem trockenen Bedingungen 2020 wieder ihre gute Düngewirkung bestätigt. Erneut wurden in Wintergetreide mit einer vorgezogenen 1. Stickstoffgabe vor Vegetationsbeginn und einer damit einhergehenden Gabenzusammenfassung die besten Ergebnisse erzielt. Das gilt sowohl für Winterweizen als auch für Wintergerste und Winterroggen. Die mit Stickstoffgaben verbundenen Verlustrisiken können mit stabilisierten Stickstoffdüngern deutlich reduziert werden.


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