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Streufehler vermeiden – Düngerstreuer richtig einstellen

Die ersten Düngerstreuer wurden schon auf den Feldern gesichtet. Bei der Düngerverteilung sollte es das Ziel sein alle Nährstoffe gleichmäßig verteilt bedarfsgerecht an der Pflanze zu platzieren. Die richtige Verteilung des Düngers hängt von der Düngerqualität, den Streuer-Einstellungen, den Umweltbedingungen und nicht zuletzt vom Bediener ab.

Wird der Düngerstreuer nicht entsprechend der Arbeitsbreite und des applizierten Düngemittels eingestellt kann keine bedarfsgerechte Pflanzenernährung gewährleistet werden und ein Verstoß gegen die Düngeverordnung liegt vor. Eine Überprüfung des Düngerstreuers ist daher unausweichlich.

Streufehler kosten Nerven und Geld

Streufehler von bis zu 25 Prozent sind zwar nicht sofort sichtbar, machen sich am Ende aber dennoch bemerkbar. Bei Streufehlern zwischen 25 und 30 Prozent sind leichte Farbunterschiede zu erkennen. Erst Streufehler von mehr als 30 Prozent heben sich durch deutliche Farbunterschiede, die eine unterschiedliche Nährstoffversorgung signalisieren, ab. Dann ist es meist zu spät, um auszugleichen.

Streufehler führen zu ungleicher Abreife und damit zur Lagerbildung und Ernteerschwernis. Ertrag und Qualität leiden. Schon bei einer Fehlerquote von 20 Prozent können – gerechnet auf einen 500-Hektar-Betrieb – schnell Ertragseinbußen von mehreren Zehntausend Euro entstehen. Da lohnt es sich, vor der Düngung nochmal genau hinzuschauen.

Streuereinstellungen

Die Einstellung des Düngerstreuers ist abhängig von der Arbeitsbreite, der Fahrtgeschwindigkeit und vom eingesetzten Düngemittel. Die Streuereinstellungen sind bei allen bekannten Düngerstreuerherstellern online in Streutabellen zu finden. Das Streubild hängt von der richtigen Überlappung der Streubreiten ab. Nur mit ihr ist eine optimalen Düngerverteilung gewährleistet.

Düngerqualität

Auf die gleichmäßige Düngerverteilung hat die Düngerqualität einen entscheidenden Einfluss. Je höher, umso gleichmäßiger ist die Düngerverteilung und umso länger sind die Einsatzzeiten bei ungünstiger Witterung. Für die Streueigenschaften entscheidend sind folgende Parameter:

  • Feuchtegehalt
  • Korngrößenverteilung
  • Mittlerer Korndurchmesser

Der DLG-Ausschuss für Pflanzenernährung hat zum Einfluss der Düngerqualität auf die Streueigenschaften ein „DLG kompakt“ erarbeitet, das die wichtigsten Eigenschaften eines Düngemittels für die optimale Ausbringung zusammenfasst.

Umweltbedingungen

Die Geländeeigenschaften verändern die Querverteilung. In Senken wird die Querverteilung geringer und auf Kuppen steigt die Querverteilung. Bei starken Geländeunterschieden müssen die Streuer-Eigenschaften während des Streuvorgangs angepasst werden. Der Einfluss von Seitenwind sollte beim Düngerstreuen nicht unterschätzt werden. Bei sehr starkem Wind sollte das Streuen unterbrochen werden, weil die Querverteilung zu stark beeinflusst wird und ein Ausgleich nicht möglich ist. Hier kommt es auf die Praxiserfahrungen des Bedieners an.

Düngerstreuer richtig einstellen

Sie wissen nicht genau, wie Sie Ihren Düngerstreuer richtig einstellen. Unsere Fachberater stehen Ihnen gerne mit einem Praxisprüfset zur Seite.

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