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Steigerung der N-Effizienz im Maisanbau

Durch eine bedarfsgerechte ammoniumbetonte Ernährung können N-Verluste im Maisanbau vermieden und Erträge gesteigert werden.

Durch die stabilisierte N-Düngung sowohl mit organischen (PIADIN®) als auch mit mineralischen Düngemitteln (ALZON® neo-N) wird die Ammoniumernährung fokussiert. Dadurch werden die Erträge signifikant gesteigert (Abb. 1 und Abb. 2). Insbesondere unter den Bedingungen des Klimawandels mit zunehmenden Trockenperioden und Starkniederschlägen werden deutliche Vorteile N-stabilisierter Systeme sichtbar (Abb. 2).

 

Ammoniumbetonte Düngung bietet vielfältige Vorteile

Die positiven Effekte des Einsatzes eines Nitrifikationsinhibitors sind dabei komplexer Natur.

Die Applikation von N-stabilisierten Düngern kann zeitlich vorgezogen werden. Dadurch können feuchtere und kühlere Bodenverhältnisse für eine bessere Verteilung des Düngers im Wurzelraum genutzt werden, ohne dass ein erhöhtes Risiko von N-Verlusten in Form von Lachgas oder Nitrat zu befürchten ist. Zusätzlich fördern erhöhte NH4+-Konzentrationen in der Bodenlösung die Wurzelentwicklung signifikant (siehe Abb. 3).

So können junge Sommerkulturen mehr Feinwurzeln ausbilden. Dadurch kann der Bodenraum besser erschlossen und mit Trockenstress besser umgegangen werden.  Außerdem begünstigt und beschleunigt die NH4+-betonte Ernährung die Jungendentwicklung der Pflanzenbestände im Vergleich zu einer reinen Nitraternährung. Gerade in Regionen, die regelmäßig unter frühsommerlicher Trockenheit leiden, kann diesbezüglich jeder Tag Entwicklungsvorsprung zählen.

Wechselwirkungen zwischen Wurzel und Bodenlösung

Auch in späteren Wachstumsphasen profitieren Mais und andere Kulturen von der ammoniumbetonten Düngung. Ammoniumstickstoff, Kalium, und Spurenelemente wie Mangan, Zink und Kupfer werden von der Wurzel aktiv aufgenommen. Sie gelangen entweder durch Diffusion dorthin oder werden von der Wurzel aktiv erwachsen. Hinzu kommt, dass bei der Wurzelaufnahme von NH4+ im Ladungsausgleich von der Pflanze ein H+-Ion abgegeben wird, das seinerseits in unmittelbarerer Wurzelnähe für ein Absinken des pH-Wertes sorgt. Diese Versauerung bewirkt die Freisetzung alkalisch gebundener oder oxidierter Nährstoffe wie Phosphor oder Spurenelemente wie Zink und Mangan.

Erträge stabilisieren, Risiken abpuffern

Natürlich können Ertragsausfälle, verursacht durch monatelang ausbleibende Niederschläge, von einem noch so guten Düngesystem nicht verhindert werden. Jedoch können innovative Dünger und vor allem deren flexible Anwendungsstrategien dabei helfen, die Verluste in solchen Extremsituationen gering zu halten.


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