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Raps und Gerste im Herbst stabilisiert düngen

Auf Ackerland gilt nach Düngeverordnung (DüV, § 6 Abs. 8) ab Ernte der letzten Hauptfrucht bis zum Ablauf des 31. Januar ein Aufbringungsverbot für Düngemittel mit wesentlichem Gehalt an Stickstoff. Eine Stickstoffdüngung von Ackerkulturen ist bis zum 1. Oktober unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (§ 6 Abs. 9, DüV):

  • Zwischenfrüchte bei Aussaat bis zum 15. September,
  • Winterraps bei Aussaat bis zum 15. September,
  • Feldfutter bei Aussaat bis zum 15. September oder
  • Wintergerste nach Getreidevorfrucht bei Aussaat bis zum 1. Oktober.

Eine Düngung ist bis zur Höhe des Stickstoff-Düngebedarfs nur bis zu maximal 30 Kilogramm Ammonium-Stickstoff oder 60 Kilogramm Gesamt-Stickstoff je Hektar erlaubt. Ausgeschlossen ist eine Stickstoffdüngung nach Leguminosen, Zuckerrüben, Winterraps, Mais und Kartoffeln.

Auch wenn eine Stickstoff-Ausgleichsdüngung für auf dem Feld verbliebenes Getreidestroh nicht mehr zulässig ist, wird der vorübergehenden Stickstoff-Fixierung durch die Strohrotte bei der Berechnung des Düngebedarfes in gewisser Weise Rechnung getragen. Ausreichende Feuchtigkeit vorausgesetzt, liegt der Stickstoffbedarf in diesen Fällen meist im Bereich der möglichen Obergrenze von 30 beziehungsweise 60 Kilogramm N/ha. Dass gerade in Anbetracht der vielerorts immer noch großen Trockenheit das Für und Wider einer Herbstdüngung sorgsam abgewogen sein will, versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst.

Die Düngebedarfsermittlung ist für jeden Schlag beziehungsweise jede Bewirtschaftungseinheit vor der Düngung aufzuzeichnen.

Stickstoffdüngung: stabilisiert statt traditionell

Sollten die Voraussetzungen für eine Stickstoffdüngung gegeben sein, ist die stabilisierte Stickstoffdüngung einer traditionellen Düngung vorzuziehen. Mit einer stabilisierten Stickstoffdüngung ist eine ganze Reihe von Zusatzeffekten verbunden. Die Stickstoffeffizienz wird gesteigert und eine bestmögliche Herbstentwicklung ist sichergestellt.  

Durch die ammoniumbetonte Pflanzenernährung wird zum einen das Wurzelwachstum, vor allem während der frühen Jugendentwicklung, gefördert. Zum anderen wird das Überwachsen durch eine übermäßige Nitrataufnahme verhindert. Beides begründet Vorteile besonders unter eher trockenen Bedingung, wie sie aktuell immer noch vorherrschen. Ammonium-Stickstoff, Kalium und Spurenelemente wie Mangan, Zink und Kupfer werden von der Wurzel aktiv aufgenommen. Reserven werden oft durch ein verstärktes Feinwurzelwachstum erschlossen.

 

Ammoniumernährung bietet Vorteile

Bei der Aufnahme von Ammonium wird von der Pflanze im Ladungsausgleich ein H+-Ion abgegeben, welches in unmittelbarerer Wurzelnähe für ein Absinken des pH-Wertes sorgt. Diese Versauerung bewirkt die Freisetzung alkalisch gebundener oder oxidierter Nährstoffe wie Phosphor aber auch von Spurenelementen wie beispielsweise Zink und Mangan.

Mit einer ammoniumbetonten Stickstoffgabe, zum Beispiel nach Applikation von ALZON®-Düngemitteln, werden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erstens ist eine bedarfsgerechte Stickstoff-Versorgung ohne Risiko einer übermäßigen Biomasseentwicklung vor Wintereinbruch gewährleistet. Zweitens werden weitere Nährstoffe besser pflanzenverfügbar.

 

Stickstoffverluste reduzieren

Daneben ist natürlich auch der effiziente Schutz vor Stickstoff-Verlusten gegeben. Alle Dünger der ALZON®-Palette und der Gülleveredler PIADIN® gewährleisten im Falle starker Niederschläge und eines nassen Herbstes eine signifikante Minderung von Nitrat-, Lachgas- und Distickstoff-Verlusten.

Mit unserem Spitzenprodukt ALZON® neo-N lassen sich im Falle spätsommerlicher Herbsttage darüber hinaus auch Ammoniakemissionen vermeiden.

So fördert eine ALZON®-Düngung unterm Strich eine harmonische Jugendentwicklung des Winterrapses und der Wintergerste bis zum Vegetationsende, beugt dem Mangel an anderen wichtigen Nährelementen vor und sorgt für eine gute Winterfestigkeit.

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