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Mit angepasster Stickstoffdüngung Wasser sparen

Der Klimawandel beschert uns immer häufiger langanhaltende Trockenperioden in entscheidenden Wachstumsphasen. Während es zum Vegetationsbeginn in der Regel noch feucht ist, steuert der Bodenwasserhaushalt von diesem Zeitpunkt an immer häufiger nur noch in eine Richtung, nämlich ins Defizit. Aus dieser Tendenz, die durch Klimaexperten wissenschaftlich bestätigt werden konnte, hat sich im Jahr 2018 mancherorts eine Jahrhundertdürre entwickelt. Diese hat bis weit in den Spätherbst und Winter leere Wasserspeicher und bis in große Tiefen ausgetrocknete Böden hinterlassen.

Obwohl Dezember und Januar in diesem Winter feuchter als im Durchschnitt ausfielen, konnten die Bodenwasservorräte in den meisten Regionen bislang nicht annähernd wieder aufgefüllt werden. In tieferen Schichten besteht fast überall noch ein Defizit. Insbesondere in einem breiten Streifen vom Norden und Nordwesten bis in die mitteldeutschen Trockenlössgebiete hinein herrscht in Bodenhorizonten unter 30 bis 50 Zentimeter weiterhin sehr großer Wassermangel. Die frühlingshafte zweite Februarhälfte mit Sonne pur und Tagestemperaturen von regional über 18 °C zu Monatsende lässt schon wiederkommende Trockenperioden erahnen und treibt nicht wenigen Landwirten tiefe Sorgenfalten auf die Stirn.

Schon jetzt gibt es Standorte, auf denen – falls nicht bald nennenswerter Regen fällt – die Start-Stickstoffgabe nicht mehr optimal vom Boden aufgenommen und im Wurzelraum zur Verfügung gestellt werden kann. So wundert es nicht, wenn dieser Tage immer wieder die Aussage fällt: „Wie gut, dass ich mein ALZON® neo-N (oder auch mein raps-power® neo) schon gestreut habe.  Vor zwei Wochen war es noch schön feucht und ich hatte so viel Tau – da war der Dünger schon am nächsten Morgen in Gänze von der Oberfläche verschwunden.“

Und so wird auch im Jahr 2019 wieder deutlich: Es gibt ein Konzept, um den tatsächlich herausfordernden Wetterentwicklungen zu begegnen und negative Effekte auf die Effizienz der Stickstoff-Düngung zumindest stark abzupuffern.

Dieses Konzept heißt Stabilisierte Stickstoffdüngung.

Die sehr frühen Gaben, oftmals schon vor Vegetationsbeginn mit N-stabilisierten ALZON®-Düngern oder Düngermischungen (raps- und getreide-power® neo) zu Raps und auch Wintergetreide nutzen die zu diesem Zeitpunkt noch vorhandene Bodenfeuchte für ein gutes Eindringen und eine optimale Verteilung des Düngers in der Wurzelzone optimal aus. Dadurch lässt sich ein pflanzenverfügbarer Vorrat an Stickstoff im Boden schaffen, der die Ertragssicherheit bei der mittlerweile regelmäßig auftretenden Frühjahrstrockenheit deutlich verbessert. Dank der ammoniumbetonten Pflanzenernährung überwachsen die Bestände auch bei erhöhten Startgaben nicht. Wie die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, sind stabilisierte Systeme mit Düngern der innovativen ALZON®-Palette besonders geeignet, auch bei längeren Trockenperioden stabil hohe Erträge und N-Entzüge zu erreichen. Die empfohlenen Einmalgaben der gesamten N-Düngermenge zu Gerste und Roggen aber auch zu Sommerkulturen wie Mais, Hafer, Geste, Kartoffeln oder Zuckerrüben sichern eine optimale Pflanzenernährung bei späterer Trockenheit ab.

Alle witterungsbedingten Verlustrisiken, die sowohl bei Trockenheit (in Form von Ammoniak) als auch bei Wasserüberschuss (in Form von Nitrat, Lachgas und N2) auftreten können, sind quasi gebannt.

Die gezielte Ausnutzung feuchter Witterungs- und Bodenbedingungen ermöglicht bei Einsatz von ALZON®-Düngemitteln oder auch von PIADIN® zu Gülle/Gärrückstand verbesserte N-Bilanzen um 5 bis 10 kg N/ha. Damit lassen sich nicht nur die Forderungen der Düngeverordnung besser erfüllen. Es besteht auch ein ökonomischer Vorteil, da der vor Verlusten geschützte Stickstoff zu höheren Erträgen und Qualitäten führt.

Hinzu kommt, dass ammoniumbetont gedüngte Bestände ein besseres und leistungsfähigeres Wurzelsystem entwickeln, welches vorhandenes Wasser- und auch Nährstoffreserven besser ausnutzen kann. Gerade die Feinwurzeln, die in Trockenperioden das Restwasser aus den Meso-Poren des Bodens noch am besten erschließen können, wachsen bei einer ALZON®- oder PIADIN®-Anwendung schneller und üppiger als bei der traditionell nitratbetonten Düngung.  

In traditionellen Systemen beispielsweise mit KAS oder Harnstoff haben sich frühe oder zusammengefasste Gaben nicht bewährt. Bei Nässe drohen hier Nitrat- und Lachgasverluste. Bei optimalen Bedingungen dagegen reagieren die Pflanzen infolge des anfangs überreichen Nitratangebotes oft mit einem zu starken vegetativen Wachstum, welches letztlich unnötig viel Wasser verbraucht und im Klimawandel zum Risikofaktor wird. Folglich ist bei der traditionellen Düngung die übliche Gabenteilung notwendig, um eine bedarfsgerechte Pflanzenernährung abzusichern und Risiken klein zu halten. Mit jeder Gabenteilung erhöht sich dabei die Gefahr, dass einzelne Düngergaben trockenheitsbedingt nicht ausreichend oder überhaupt nicht mehr verfügbar sind. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen weisen gerade für späte N-Gaben vergleichsweise schlechte N-Effizienzwerte nach.

Auch wenn N-stabilisierte Düngungssysteme natürlich kein Allheilmittel für alle Unbilden des Klimawandels darstellen können, bieten sie doch ein pflanzenbaulich, ökologisch und ökonomisch stimmiges Konzept, mit dem sich die garantiert nicht geringer werdenden Herausforderungen der nächsten Jahre meistern lassen.

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