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Landwirtschaft im Klimawandel

Steigende Temperaturen und immer häufiger auftretende langanhaltende Trockenperioden in entscheidenden Wachstumsphasen stellen den Acker- und Pflanzenbau vor große Schwierigkeiten. Eigene Messungen am Standort Cunnersdorf bei Leipzig zeigen seit Mitte der 1990er Jahre in der Vegetationsperiode eine durchschnittliche Zunahme der Temperaturen um zwei °C und einen Rückgang der Niederschläge um 60 Millimeter. 

Unter diesen Bedingungen wird auch der effiziente Stickstoffeinsatz zu einer immer größeren Herausforderung.

Zum einen gilt es, klimarelevante N-Verluste – allen voran die Emission von Lachgas – zu minimieren, andererseits muss eine hohe Intensität der landwirtschaftlichen Produktion gewährleistet werden, um den Druck der stetig wachsenden Menschheit auf die verbliebenen natürlichen und naturnahen Lebensräume nicht noch weiter zu erhöhen.

Trockenheit nimmt zu

Dieser Spagat lässt sich nur meistern, indem die Dünger-N-Effizienz, also die Ausnutzung des applizierten Stickstoffs durch die Pflanze, deutlich verbessert wird.

Genau dieses Ziel scheint unter den Bedingungen des fortschreitenden Klimawandels jedoch immer schwieriger erreichbar zu sein. Während es zu Vegetationsbeginn meist noch feucht ist und der gestreute N-Dünger gut in den Boden und damit in den Wurzelraum eindringen kann, wird die Wirkung späterer N-Gaben häufig durch ausbleibende Niederschläge beeinträchtigt. Nicht selten liegt der gestreute Dünger viele Tage auf der Bodenoberfläche und kann von den Pflanzen nicht genutzt werden.

Extremniederschläge immer häufiger

Neben den Hitze- und Trockenperioden nehmen auch Starkregenereignisse nachweislich zu. Diese können unter Umständen mitten in der Hauptvegetationszeit zu Nitratauswaschung und Denitrifikationsverlusten führen. So geschehen in der zweiten Maihälfte 2013, als eine Abfolge von Regentiefs im ansonsten eher trockenen Ostdeutschland zu einem Jahrhunderthochwasser führte.

Wie kann es unter solchen Bedingungen gelingen, die Effizienz der Stickstoffdüngung weiter zu erhöhen?

Unsere Antwort lautet: Durch stabilisierte Stickstoffdüngung

Der Einsatz von Nitrifikations- und Ureaseinhibitoren bietet alle Möglichkeiten, die genannten Herausforderungen zu meistern. Sobald die Böden nach Ablauf der Sperrfrist befahrbar sind, also früher als mit traditionellen Stickstoffdüngern, kann mit ALZON® neo-N zunächst Raps und anschließend sofort Wintergetreide gedüngt werden. 

Ziel dieser 1. N-Gabe ist es, eine jederzeit pflanzenverfügbare, jedoch vor Verlagerung oder Auswaschung geschützte, bedarfsgerechte Stickstoffmenge im Boden zu etablieren. So lässt sich die Ertragssicherheit bei der mittlerweile regelmäßig auftretenden Frühjahrstrockenheit deutlich verbessern. Infolge der Nitrifikationsinhibierung und ammoniumbetonten N-Aufnahme ist Luxuskonsum ausgeschlossen; die Bestände überwachsen nicht.  Das kann ein entscheidender Vorteil bei einsetzender Frühjahrstrockenheit sein. ALZON® neo-N bietet darüber hinaus den besonderen Vorteil, dass die zusätzliche Ureaseinhibierung eine optimale Verteilung des hochlöslichen Harnstoffes im Wurzelraum befördert.

Dass dieser Harnstoff wie Nitrat im Falle starker Niederschläge ausgewaschen werden kann, ist nicht zu befürchten, da er - im Boden verteilt - rasch zu Ammonium umgesetzt wird. Durch die gleichzeitig wirkende Nitrifikationsinhibierung wird eine temporäre Sorption dieses Ammoniums am Bodenkörper erreicht. Trotzdem läuft die Nitrifikation kontinuierlich, lediglich mit verminderter Aktivität ab. Pflanzenbestände können sich somit mit Ammonium- und Nitrat-N ernähren. Bei späteren Düngergaben unter zunehmend trocken-warmen Bedingungen verringert der Ureaseinhibitor das Risiko von Ammoniakverlusten erheblich.

Mit einer variablen, standortangepassten und auf Wetterprognosen flexibel reagierenden Düngungsstrategie kann es gelingen, eine hohe Effizienz der Stickstoffdüngung auch bei zunehmend schwierigen Witterungsverläufen zu erreichen.

Beste Basis dafür bietet die intelligente Kombination unserer innovativen Düngerspezialitäten ALZON® neo-N (mit kombinierter Urease- und Nitrifikationsinhibior) und PIAGRAN® pro (mit Ureaseinhibitor). Bei den oben erläuterten vorgezogenen und zusammengefassten Gaben garantiert ALZON® neo-N ein Höchstmaß an ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit. Unter eher trocknen Bedingungen, bei denen auf spätere Niederschlägen spekuliert werden muss, ist PIAGRAN® pro der Dünger der Wahl.

Fazit:

Mit unseren innovativen Qualitätsdüngern, standortangepassten Anwendungsstrategien und einer engen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: nämlich einen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels zu leisten und gleichzeitig die mit ihm verbundenen Herausforderungen zu meistern.

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