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Kombination Pflanzenschutzmittel und Flüssigdüngung

Die Anwendung von Flüssigdüngern ist in vielen Betrieben verbreitet. Das liegt im Wesentlichen an arbeitswirtschaftlichen und anwendungstechnischen Vorteilen. Die Kombination mit Pflanzenschutzmitteln oder Spurennährstoffen wird in diesem Zusammenhang immer wieder diskutiert. Gibt es eine gute terminliche Übereinstimmung von Stickstoffdüngungs- und Pflanzenschutzmaßnahme, lassen sich Überfahrten einsparen.

Flüssigdünger und Herbizide oder Spurenelemente vertragen sich

Entscheidend für die mögliche Kombination eines Pflanzenschutzmittels mit einem Flüssigdünger sind die Anwendungsempfehlungen des Pflanzenschutzmittelherstellers, der dort auch meist auf die Verwendung von Flüssigdünger in Markenqualität hinweist. Grundlage ist die Kombinierbarkeit der anvisierten Mischpartner, ferner die Qualitätseigenschaften des Flüssigdüngers, vor allem pH-Wert und Oberflächenspannung. Auch spielen die Wirkstoffkonzentration und die konkreten Anwendungsbedingungen eine große Rolle. Tankmischungen von Flüssigdüngern mit Herbiziden haben die größte Verbreitung erlangt, gefolgt von Mischungen mit Wachstumsreglern.

Flüssigdünger und Fungizide sollten nicht kombiniert werden

Kombinationen mit Fungiziden sind dagegen in der Regel nicht möglich, da diese zu einer drastischen Minderung der Oberflächenspannung der Flüssigdünger führen. Dadurch wird deren gute Pflanzenverträglichkeit beeinträchtigt oder gar aufgehoben.

Überfahrten und Wirkstoffmengen einsparen

Bei geeigneter Kombinierbarkeit können nicht nur Arbeitsgänge eingespart, sondern gleichzeitig bei einigen Herbiziden auch die Aufwandmengen durch Wirkungsverbesserungen reduziert werden. Der Flüssigdünger führt bei geringerer Abdrift- und Verdunstungsgefahr zu einer besseren Haftung auf der Pflanze. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Voraussetzungen für Mischungen

Grundvoraussetzung ist eine gute physikalische Mischbarkeit insbesondere bei Mehrfachkombinationen. Sollte diese nicht bekannt sein, empfiehlt sich zuvor eine Probemischung kleiner Mengen. Dies trifft insbesondere auf die S-haltigen Flüssigdünger PIASAN®-S 25/6 oder ALZON® flüssig-S 25/6 zu. Unabhängig vom konkreten Flüssigdünger sollte die Mindestflüssigkeitsmenge bei 150 l/ha liegen. Eine Zugabe von Wasser im Bereich von 1:1 bis 1:4 wird wie bei der Flüssigdüngung auch bei Tankmischungen mit Flüssigdüngen nicht empfohlen, um die notwendige Oberflächenspannung nicht zu mindern. Geringere Wassermengen zum Anteigen/-lösen der Pflanzenschutzmittel sind dagegen kein Problem. Die Zugabe geringer Stickstoff-Mengen (10 kg/ha N) zur Spritzbrühe eines Pflanzenschutzmittels ist mit Ausnahme einiger weniger Fungizide immer möglich und hat neben der Wirkungsverbesserung der Pflanzenschutzmittel einen gewissen Blattdüngungseffekt zur Folge. Dieser kann sich besonders in Trockenperioden positiv für die Ertragsbildung auswirken. Die Mischungen können nur über Antidrift- beziehungsweise Injektordüsen (mit einer möglichst hohen Abdriftreduktion) ausgebracht werden. Deshalb muss besonders darauf geachtet werden, dass die Bestände alle Kriterien für eine optimale Flüssigdüngeranwendung, zum Beispiel eine gut ausgebildete Wachsschicht, aufweisen. Ausbringmengen und Fahrgeschwindigkeiten sind speziellen Spritztabellen für AHL zu entnehmen oder der Wert für Wasser muss mit dem Faktor 0,88 (höhere Viskosität von AHL) multipliziert werden.

Fazit

Achten Sie auch bei der Flüssigdüngung unbedingt auf Markenqualität! Die gesamte Flüssigdünger-Palette der SKW Piesteritz erfüllt höchste Qualitätsansprüche. Neben dem pflanzenbaulichen Erfolg gelingt es Ihnen dadurch auch, einen verlässlichen Erfahrungsschatz aufzubauen und zu einem Profi in Sachen Flüssigdüngung zu werden. Bei der gemeinsamen Ausbringung von Flüssigdüngern und Herbiziden oder Wachstumsreglern sind einige Besonderheiten zu beachten, um Spritzschäden zu vermeiden und die potenziellen Vorteile des Verfahrens ausschöpfen zu können. Erkundigen Sie sich im Einzelfall bei den Herstellern der Mittel, ob eine Kombination mit Flüssigdüngern möglich und angeraten ist.

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